Eva-Maria Voigt-Küppers hat sich im Landtag eingerichtet

Von: -ks-
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Angekommen: Landtagsneuling Eva-Maria Voigt-Küppers hat mittlerweile im Düsseldorfer Landtag (Hintergrund) die Voraussetzungen für eine möglichst effiziente Arbeit geschaffen. Foto: Stüber

Nordkreis/Düsseldorf. Die Sommerpause im Landtag geht zu Ende. Am Dienstag findet die erste SPD-Fraktionssitzung seit Wochen statt. Landtags-„Novizin” Eva-Maria Voigt-Küppers konnte sich in den letzten Wochen über mangelnde Arbeit nicht beklagen.

Nachdem die Würselenerin bei den Wahlen im Mai den Nordkreis direkt geholt hatte, war viel zu regeln, wie sie an ihrer neuen Wirkungsstätte in Düsseldorf erzählt. Ihre bisherige Tätigkeit als staatlich anerkannte Erzieherin für den Verein Kaktus Jugendhilfeeinrichtungen, Aachen, ruht, solange sie ihr Mandat ausübt - inklusive Rückkehrrecht.

Im Landtagsbüro, das im fünften Stock liegt, arbeitet jetzt Leutrime Grainca etwa zehn Stunden die Woche für sie. Die Politlogin ist gebürtige Kosovo-Albanerin. Im Wahlkreisbüro gegenüber der Grundschule am Annapark in Alsdorf hat sie eine zweite Politologin im Fulltimejob angestellt: Stephanie Goergens, die bei Bedarf auch in Düsseldorf für sie aktiv ist.

Voigt-Küppers weiß, dass sie in der großen Landespolitik nur bedingt Einfluss hat. Als Neuling ist ihr klar, dass sie sich erst in der Fraktionsarbeit bewähren und hart nach oben arbeiten muss. Sie setzt vor allem auf Basisarbeit: „Ich will eine Abgeordnete sein, die die Interessen des Wahlkreises intensiv vertritt.” Arbeit für die Menschen ist für sie immer noch die beste politische Arbeit.

Um zu hören, wo der Schuh drückt, startet sie am Montag, 30. August, Bürgersprechstunden im Wahlkreisbüro. Nach dem Wahlsieg über Konkurrenten Reimund Billmann (CDU) hat sie viele positive Reaktionen erhalten, wie sie erzählt - „und beileibe nicht nur von Sozialdemokraten”. Einladungen zu Gesprächen mit Vertretern vieler Verbände und Institutionen hat sie bereits Folge geleistet. Immer wieder wird sie auch mit Einzelschicksalen und individuellen Problemen konfrontiert. Nicht immer kann sie helfen, fast immer vermitteln und zumindest Klarheit schaffen, was geht und was nicht.

Viele Anfragen von Gruppen aus dem Wahlkreis liegen vor, die sie am Rhein besuchen möchten. Ein wichtiges Ziel auf Landesebene ist für sie, dabei zu helfen, die Finanzen der Kommunen in den Griff zu bekommen. Unabdingbar ist jedoch, dass Städte und Gemeinden ihrerseits alle möglichen Sparanstrengungen unternehmen, da es sonst keine finanzielle Hilfe gibt „Wir werden vor Ort leider noch manche Hiobsbotschaft verkünden müssen.”

Nur wenn es auf Grund der Terminlage oder des mitzuführenden Gepäcks nicht anders geht, fährt sie mit dem Wagen nach Düsseldorf. ansonsten steigt sie am Herzogenrather Bahnhof in den Zug, um dort auf bekannte Gesichter zu treffen, etwa den Grünen Horst-Dieter Heidenreich aus Alsdorf oder ihren Mentor im Landtag, Karl Schultheis aus Aachen, mit dem die Fahrtzeit intensiv genutzt wird, um sich auf den Tag vorzubereiten.
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