Europatag am Gymnasium: Sorgen um Zukunft und Rechtspopulismus

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Regen Zuspruch von Schülern, Lehrern und den eingeladenen Diskussionsteilnehmern der politischen Parteien fand der Europatag am Städtischen Gymnasium Herzogenrath. Foto: Wolfgang Sevenich

Herzogenrath. Einen Tag nach dem offiziellen Europatag der Europäischen Union wurde auch am Städtischen Gymnasium Herzogenrath ein Europatag begangen, der ganz im Zeichen der aktuellen Diskussion um die Zukunft Europas stand – hier unter dem Leitthema „Toleranz und Gerechtigkeit in Europa“.

Federführend organisiert von den Lehrkräften des Faches Politik/ Sozialwissenschaften war jene Veranstaltung in zwei Teile gegliedert: Zunächst konnten Oberstufenschüler der Sozialwissenschaftskurse Workshops besuchen.

Das Spannende daran – diese wurden von „richtigen“ Politikern verschiedener Parteien aus Landtag, Europaparlament und Bundestag beziehungsweise ihren Mitarbeitern veranstaltet. Hierbei konnten sich die Schüler selbst ein Bild machen von der Zukunft der Europäischen Union, der Flüchtlingspolitik und dem Ausbildungsmarkt, aber auch kritische Diskussionen waren möglich, wie etwa zur Frage nach dem richtigen Umgang mit dem Rechtspopulismus oder danach, ob man in der heutigen Zeit mehr Europa wagen kann.

Nach einer Mittagspause versammelten sich alle Schüler der Jahrgangsstufen 9, EF und Q1 in der Aula zur Podiumsdiskussion mit Politikern verschiedener Parteien – dem zweiten Teil des schuleigenen Europatages. Von dem Schulorchester mit der „Ode an die Freude“ und den „Chören“ von Mark Forster auf die Themen Europa sowie Toleranz eingestimmt, lauschten die anwesenden jungen Menschen der von Lehrer Christian Wernekinck moderierten Diskussion, bei der es um europapolitische Themen wie die innere Sicherheit, die Flüchtlingsproblematik oder den Brexit ging.

Dabei mussten sich die anwesenden Politiker MdB Andrej Hunko und Darius Dunker (Linke), MdL Hendrik Schmitz (CDU), Alexander Tietz-Latza (Grüne) sowie MdL Eva-Maria Voigt-Küppers und MdEP Arndt Kohn (beide SPD) nicht nur den Fragen des Moderators, sondern auch denen einiger Schüler stellen.

Der Verweis auf die Rolle Europas – gerade für eine Grenzstadt wie Herzogenrath – und der Blick Richtung Belgien zum Atomkraftwerk Tihange unterstrichen den regionalen Bezug. Trotz einiger gegensätzlicher Ansichten über die Frage, wie Europa zukünftig gelingen kann –waren sich alle Anwesenden einig, dass an Europa als Idee von Frieden und Freiheit unbedingt festgehalten werden muss.

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