Herzogenrath - Europaschule bereitet Direktor Bick eine fulminante „Bick-Party“

Europaschule bereitet Direktor Bick eine fulminante „Bick-Party“

Von: mabie
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Auch inmitten der Fünftklässler, die für ihn den Pink-Floyd-Klassiker „Another Bick in the Wall“ leicht umtexteten, genoss Daniel Bick seinen Abschied vom Schulleiter-Dasein an der Europaschule. Foto: Markus Bienwald

Herzogenrath. Natürlich kam es so, wie es kommen musste: Am Ende eines gut zweieinhalbstündigen Programms im Forum der Europaschule Herzogenrath spielte die Band den Song „School’s Out“. Dem Rock-Klassiker von Alice Cooper kam dabei eine Doppelfunktion zu. Denn zum einen markierte dieser immer am letzten Tag eines jeden Schuljahres seit der Gründung 1991 gespielte Song wieder einmal den Beginn der großen Ferien.

Zum anderen durfte Schulleiter Daniel Bick bei seiner Verabschiedung zum letzten Mal den Song in offizieller Funktion hören, denn Ende Juli geht er offiziell in den Ruhestand. Da ließen sich Schüler und das Kollegium wahrlich nicht lumpen, und warfen noch eine Riesenparty, passend zum Namenspatron die „Bick-Party“.

Das Wortspiel hatte Folgen, denn die Moderation von Oberstufenkoordinator Jens Klein führte die vielen Gäste im Forum zunächst durch ein Panoptikum dessen, woran auch Daniel Bick nicht unerheblich mitgewirkt hat. „Einen festen Plan hatte ich dafür nicht“, gab Bick am Ende der Veranstaltung in seinen eigenen Dankesworten zu verstehen. Auch, wenn nach seiner Sicht der Dinge ein Tatortreiniger für sein Büro bestellt wurde, um es dem designierten Nachfolger Michael Schmidt ein wenig leichter zu machen, in die Fußstapfen des Gründungsschulleiters zu treten, fühlten sich spätestens an diesem Tag alle dem baldigen Pensionär sehr verbunden. Eine Träne im Knopfloch hatte dabei nicht nur der Verabschiedete, sondern beispielsweise auch Herzogenraths Bürgermeister Christoph von den Driesch.

Er freute sich nicht nur über den Titel „Europaschule“, der allein schon durch einzigartige 16 Kooperationen mit Schulen in ganz Europa bestätigt wird. „Diese Schule ist pädagogisch und infrastrukturell in einem hervorragenden Zustand und das ist ein Verdienst von Daniel Bick“, unterstrich von den Driesch. Anekdoten, so ließ Schulamtsleiter Josef Poqué über seinen Chef wissen, gebe es zu Bick „sicherlich viele, doch es ist mir keine bekannt“.

In welchem täglichen Spannungsfeld sich ein Gesamtschulleiter befinde, stellte schließlich eine schöne Spielszene im Schulleiterzimmer nach, an deren Ende Heiner Jordan als fast perfektes Bick-Double einen herrlich inszenierten Blick in die innere Zerrissenheit eines Schulchefs im Allgemeinen bot.

Musik gab es bei der „Bick-Party“ natürlich auch en masse, denn „Reden haben wir heute genug gehabt“, wie Bick mit seinem Faible für klare Worte feststellte. Die Band kramte dazu „Another Bick in the Wall“ mit dem Chor der Klasse 5c heraus, und ließ ganz bewusst das „r“ im Titel von Pink Floyd weg. Auch die „Bick Blues Brothers“ feierten fröhliche Partymusik. Und auf dem Hof ging die große Party zum Abschied des Chefs dann bei bestem Wetter weiter. „Ich hatte einen tollen Arbeitsplatz und dafür bedanke ich mich bei allen“, meinte der so geehrte Daniel Bick am Ende nur kurz und wandte sich mit vielen Präsenten versehen seiner Feier zu.

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