Herzogenrath - Eurodes Kunstroute hat viel zu bieten

Eurodes Kunstroute hat viel zu bieten

Von: cor
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Präsentieren das Programm: Joachim Melchers (Artco Galerie), Jan Weijers (Geschäftsführer Forum Kunst und Kultur), Fritz Rohde (Vorsitzender Forum für Kunst und Kultur), Birgit Froese-Kindermann (Beigeordnete), Oliver Henn (Galerie Henn-Art), Ingo Klein (Stadtmarketing). Foto: Vera Cornette

Herzogenrath. Zwei Städte mit äußerst lebendiger Kunstszene - wie Herzogenrath und Kerkrade, die ohnehin die grenzüberschreitende Zusammenarbeit pflegen. Was liegt da näher als ein gemeinsames Kunstereignis?

Das dachten sich das Forums für Kunst und Kultur, Vertreter der Eurode-Städte sowie Joachim Melchers, Geschäftsführer der Artco-Galerie Gemeinsam planten sie seit Februar dieses Jahres die erste Eurode-Kunstroute. Nun ist es soweit: Am Wochenende vom 29. und 30. Mai können 21 Ausstellungsorte besucht werden, insgesamt 60 Künstler stellen Gemälde, Skulpturen, Design-Möbel und Objekte aus.

„Wir waren wirklich überrascht, wie viele hervorragende Künstler in Kerkrade und Herzogenrath leben”, sagt Beigeordnete Birgit Froese-Kindermann. Künstler, die an der Kunstroute teilnehmen wollen, mussten nicht nur mit Einsendungen die Jury überzeugen. Auch der Nachweis einer akademischen Kunstausbildung oder Ausstellungstätigkeiten und die Verbindung zu den Städten musste nachgewiesen werden.

Am kommenden Wochenende also öffnen Künstler ihre Ateliers oder zeigen ihre Kunst in Galerien und öffentlichen Gebäuden. So wird Diana Ramaekers ihre Werke auf der Burg Rode präsentieren. Für die in Kerkrade lebende und arbeitende Künstlerin spielt Licht eine zentrale Rolle. Ihre Lichtbilder - von transparenten Diaprojektionen bis Videos - sind fließende Architektur und schaffen neue Räume. Mit LED-Licht, Neonleuchten und transparentem Beton bedient sie sich ungewöhnlichen Materialien. In ihr Atelier in der Herzogenrather Nordstraße 71 laden Loni Liebermann und Sigfried Ijewski. Dort kann man Fotografien, Farbfeldmalereien und Bewegkunst auf sich wirken lassen.

Dass die Künstler ihre Ateliers für Besucher öffnen, empfindet Fritz Rohde, Vorsitzender des Forums für Kunst und Kultur besonders wertvoll: „Wer möchte, kann einfach anklopfen, eintreten und braucht keine Scheu haben.” Kunstwerke werden nicht in einem elitären Rahmen ausgestellt, viele Künstler werden selbst vor Ort sein, Einblicke in ihre Techniken geben, Fragen beantworten. Zur ungezwungenen Atmosphäre wird sicherlich beitragen, dass es in manchen Ateliers auch Kaffee und Kuchen gibt. Was gut zum Credo des emeritierten Professors für Bauingenieurwesen passt. Rohde sagt: „Kunst ist ein Lebensmittel.”

Wer die geballte und facettenreiche Eurode-Kunstszene entdecken möchte, kann sich am Samstag und Sonntag von 11 bis 18 Uhr auf die Kunstroute begeben. Die Routenbeschreibungen zu den verschiedenen Ausstellungsorten sind auf der Homepage der Stadt Herzogenrath (http://www.herzogenrath.de) sowie im Rathaus und bei den Künstlern zu finden.

Eröffnet wird die Kunstroute am Freitag, 28. Mai, ab 18 Uhr mit Livemusik von „The Unforgettable Forgettaboutits” im Eurode Bahnhof Herzogenrath.
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