Eurode-Rollstuhlwandertag: Gemütlich und barrierefrei unterwegs

Von: fs
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Und los: Nach einer Besichtigu
Und los: Nach einer Besichtigung der historischen Abtei nahm rollte die Wandergruppe angeführt von Anne Fink (vorne Mitte) los zu einer beschaulichen Tour rund um Rolduc und seinen Weinberg. Foto: Wolfgang Sevenich

Kerkrade/Herzogenrath. Der Eurode-Rollstuhlwandertag findet seit nunmehr 14 Jahren immer mehr Freunde. Alle Rollstuhlfahrer und Interessierten mit und ohne Handicap sind eingeladen mitzuwandern.

Ausrichter war wieder die Kooperation aus „Plattform Gehandicaptenbeleid Kerkrade” und „Forum für Menschen mit Behinderungen Herzogenrath”. Die Schirmherrschaft hatte Loek van Wersch. In diesem Jahr sollte einmal ganz gemütlich das Kloster Rolduc erkundet werden, dazu hatten die Verantwortlichen um Gründerin Lilian Bos ein ganz neues Konzept entwickelt, es wurde mehr auf Geselligkeit und Spiel Wert gelegt.

Anne Fink, die stellvertretende Bürgermeisterin von Herzogenrath und Vorsitzende des Herzogenrather Forums, freute sich dann auch, dass rund 200 Gäste aus Deutschland und den Niederlanden den Weg nach Rolduc gefunden hatten. „Die Zusammenarbeit mit Eurode finden wir ganz wichtig, und auch das Grenzüberschreitend ist immer wieder ein besonderes Ereignis.” Die weiteste Anreise als Helfer im Rahmen der Aktion für das bürgerschaftliche Engagement hatte wieder Axel Brand aus Essen auf sich genommen. Für die Städteregion Aachen war die stellvertretende Städteregionsrätin Elisabeth Paul gekommen.

Sie zeigte sich beeindruckt von der Aktion und freute sich, dass so viele dabei waren. Für die Gemeinde Kerkrade lobten Wethouder Leo Jongen und Caroline Szalata die gute Zusammenarbeit und die hervorragende Organisation. Der Winzerclub Rolduc gab kurze Erläuterungen und ein kleines Glas Wein zum Kosten. Bei der anschließenden Wanderung rund um das historische Kloster Rolduc und den angrenzenden Weinberg waren die Teilnehmer begeistert, war es doch für viele der erste Besuch in Rolduc.

Wer Lust hatte, konnte die gesamte Abtei mit Kapelle, Bibliothek, Klostergarten und Innenhof besichtigen. Wer an diesen Besichtigungen nicht teilnehmen konnte, hatte in Rolduc andere Möglichkeiten. Parallel dazu gab es Spielaktivitäten, die speziell für Personen mit Handicap ausgerichtet waren. Mit Kaffee und Kuchen und Überreichung der Preise bei den vorangegangen Spielen endete für alle wieder ein erlebnisreicher Tag. „Im nächsten Jahr”, kündigt Anne Fink an, „findet die Aktion wieder im Schulzentrum Herzogenrath statt.”
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