Eurode-Preis: Fast 600 Kunstwerke eingereicht

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Jurysitzung: Ton Slits (v.l.),
Jurysitzung: Ton Slits (v.l.), Professor Dr. Fritz G. Rohde, Sofia Schulz und Francis Feidler sichten die eingereichten Beiträge.

Herzogenrath. Die Spannung steigt. Bis zur Preisverleihung am Sonntag, 18. November, wird es ein wohlgehütetes Geheimnis der Juroren und des Forums für Kunst und Kultur bleiben, wer die Gewinner des 2. Eurode-Kunstpreises sind.

Der Förderpreis für Bildende Kunst wurde erstmalig 2008 anlässlich des zehnjährigen Bestehens des Forums für Kunst und Kultur Herzogenrath in der Euregio ausgeschrieben, beim 2. Mal nun ergänzt um den regionalen Enwor-Jugend-Kunstpreis für Jugendliche. Die ersten drei Preisträger erhalten 3000, 1000 beziehungsweise 800 Euro; der Jugend-Kunstpreis ist mit 500, 300 und 200 Euro dotiert. Stifter der Preise sind die Städte Herzogenrath und Kerkrade, der Energieversorger Enwor sowie die Stadtsparkasse Aachen.

Für den Kunstpreis durften sich Künstler mit Wohnsitz in den Niederlanden, in Belgien oder Nordrhein-Westfalen bewerben. Für den Jugendpreis bestand eine Altersbegrenzung auf 21 Jahre. Dieser Preis richtet sich ausdrücklich nur an Schülerinnen und Schüler weiterführender Schulen in der Städteregion Aachen. Für die Bewerbung waren Zeichnungen, Malereien, Fotografien, Grafiken, Skulpturen und Installationen zugelassen. Ziel des regionalen Wettbewerbes ist es weiterhin, innovativ und experimentell arbeitende Künstler in ihrer Arbeit und Entwicklung zu unterstützen.

„Wir haben fast 600 Einsendungen erhalten, die wir alle - straff organisiert - an einem Tag gesichtet haben”, berichtet der Vorsitzende des Kunstforums, Professor Dr. Fritz G. Rohde. Gemeinsam mit drei weiteren fachkompetenten Juroren, dem Direktor des IKOB-Museums für Zeitgenössische Kunst in Eupen, Francis Feidler, der Kunsthistorikerin im Ludwig Forum für internationale Kunst in Aachen, Anna Sofia Schulz, und dem Künstler und Dozenten an der Akademie für Bildende Kunst in Maastricht, Ton Slits, wurden die Einsendungen bewertet.

Dabei standen die Gewinner für die Jury recht schnell fest. Allerdings galt es nicht nur die Gewinner zu ermitteln, die sich über die Geldpreise freuen können, sondern es wurden noch weitere fünf Künstler für eine Gruppenausstellung im Eurode-Bahnhof ausgewählt. Die Ausstellung wird am Sonntag, 18. November, 12 Uhr, im Eurode-Bahnhof eröffnet und bis Weihnachten präsentiert. Dann wird auch das Geheimnis um die Preisträger gelüftet.

Die Öffnungszeiten des Forums, Bahnhofstraße 15, sind dienstags bis samstags von 15 bis 18 Uhr sowie nach Vereinbarung.
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