Eurode - Eurode fordert Frackingverbot statt Probebohrungen

Eurode fordert Frackingverbot statt Probebohrungen

Von: bea
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Eurode. „Das niederländische Wirtschaftsministerium wird aufgefordert, statt einer ,Strukturvision Schiefergas‘ zur Gewinnung von neuen, unkonventionellen Gasvorkommen ein Verbot für das umstrittene Verfahren des Hydraulic Fracturing (,Fracking‘) auszusprechen.“ Die Forderung aus Herzogenrath ist eindeutig, die die Stadtratsfraktionen mit Ausnahme der CDU im Juni unterzeichnet haben.

Sie ist nun Teil des Einspruchs, den Herzogenrath und Kerkrade als Eurodeverband gemeinschaftlich beim niederländischen Wirtschaftsminister Henk Kamp eingereicht haben. Im Anhang finden sich auch die Bedenken, die der Kerkrader Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung mit großer Mehrheit formuliert hat. Hier wird unter anderem darauf hingewiesen, welch große Unruhe in NRW hinsichtlich der im Grenzgebiet angedachten Schiefergas-Probebohrungen entstanden sei.

Auch die Merksteiner Naturfreunde haben jetzt formell Protest eingelegt. „Fracking kann Grundwasserkontaminationen, Störfälle mit kilometerweiten Auswirkungen und Erdbeben zur Folge haben. Ein erheblicher Landschaftsverbrauch und ein immenser Wasserverbrauch sind Voraussetzungen für die Anwendung dieser Technik. Die Klimabilanz, insbesondere aufgrund von Undichtigkeiten bei Förderung und dem Transport des geförderten Gases, ist inakzeptabel schlecht.

Für die Entsorgung des mit giftigen, Krebs erzeugenden oder radioaktiven Stoffen belasteten Flowbacks, der beim Fracking als Abfallprodukt anfällt, gibt es keine umweltverträgliche Methode. Wir fordern daher ein ausnahmsloses Fracking-Verbot in den Niederlanden und in Deutschland“, schreiben sie unter anderem. Zudem werden für den Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU) weiter Unterschriften gesammelt.

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