Eurode-Cup lebt von einem großen Miteinander

Von: mabie
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Viele Teilnehmer, viele Sieger, viel Spaß: Beim Eurode-Cup geht es nicht bloß um den Sieg, sondern mittlerweile auch um die Pflege bestehender Freundschaften. Foto: Markus Bienwald
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In der Sache ehrgeizig: Um jeden Ball wurde beim Eurode-Cup eifrig gekämpft. Foto: Markus Bienwald

Herzogenrath. Vor nunmehr elf Jahren wurde die Idee geboren, ein internationales Hallenfussballturnier für Schulen ins Leben zu rufen, damit junge Menschen über den Sport die Möglichkeit einer dauerhaften grenzüberschreitenden Begegnung erhalten.

Nicht erst elf Jahre später können die Initiatoren das Projekt als gelungen ansehen, denn der Eurode-Cup war auch jüngst wieder eine tolle Angelegenheit. Und zudem gilt er im Regierungsbezirk Köln als das größte Turnier seiner Art: So kamen an den insgesamt sechs Turniertagen mit den Teilnehmerteams der Gruppen Grundschulen, Mädchen, D-, C-, B- und A-Junioren knapp 1000 Schüler von über 50 Schulen aus Deutschland, Belgien und den Niederlanden zusammen, um sich im sportlichen Wettstreit zu messen.

Fester Bestandteil

Längst ist der Eurode-Cup ein fester Bestandteil in der Jahresplanung vieler Schulen. Somit ist auch sichergestellt, dass die meisten Schüler in ihrer Schulkarriere mindestens sechs Jahre in Folge am Turnier teilnehmen und so über die Jahre echte Kontakte entstehen können. Dazu kommt, dass der Eurode-Cup sehr geprägt ist durch seinen familiären Charakter: Lehrer, Schiedsrichter und Schüler einer Altersklasse kennen sich inzwischen schon über viele Jahre.

Zehn Jahre lang war die Erich-Kästner-Schule aus Kohlscheid mit ihrem Leiter René Schroeder Gastgeber in der Halle an der Casinostraße. Die EKS nimmt aber seit drei Jahren keine neuen Schüler mehr auf und läuft zum Jahr 2017 aus. Die Raumteilung mit der neuen Gesamtschule in Kohlscheid hat aber keinen Ärger zur Folge gehabt, wie Schroeder schon in einem früheren Gespräch mit unserer Zeitung sagte: „Man könnte meinen, dass bei zwei Schulen unter einem Dach viel Konfliktpotenzial vorhanden sein könnte. Nicht so in Kohlscheid.“ Auch hier habe der Eurode-Cup zu einer Identifikation beitragen, ist Schroeder sicher, und auch der Übergang zu der erstmalig in diesem Jahr komplett unter der Leitung der Gesamtschule stehenden Organisation sei so gesichert.

Ein Werbeeffekt

Klar ist in jedem Fall, dass die Werbewirksamkeit dieser Großveranstaltung für die Stadt Herzogenrath weit über die Grenzen der Städteregion hinaus auch weiterhin gewährleistet ist und die Idee der grenzüberschreitenden Begegnung junger Menschen noch viele Jahre weiterleben kann.

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