Herzogenrath - Eurode-Bahnhof lädt zum Verweilen ein

Eurode-Bahnhof lädt zum Verweilen ein

Von: Stefan Schaum
Letzte Aktualisierung:
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Neue Schilder für den täglichen Grenzverkehr: Rodas Bürgermeister Christoph von den Driesch (l.) und sein Kerkrader Amtskollege Jos Som begrüßen das vielfältige Leben im Eurode Bahnhof.

Herzogenrath. Großer Bahnhof für zwei kleine Schilder: Die verspätete „Taufe” des Herzogenrather Bahnhofes geriet jüngst zu einem zugigen Zeremoniell mit viel Musik, etwas Theater und etlichen vorbeirauschenden Zaungästen.

Letztere saßen in den Zügen, die während des einstündigen Festakts mal an Gleis 1 hielten und mal vorüberfuhren am großen Pulk derer, die der offiziellen Namensgebung des multifunktionalen Gebäudes beiwohnten.

So kam es, dass die Veranstaltung des öfteren unterbrochen werden musste. 2007 bereits hatte ein Wettbewerb den Namen „Eurode Bahnhof” hervorgebracht. In dem fühlen sich seitdem nicht bloß Reisende wohl.

Auch das Forum für Kunst und Kultur, das Frauenkommunikationszentrum und das Bistro „Zeitlos” haben im Bahnhof ihren Platz. „Der Eurode Bahnhof ist viel mehr als eine Durchreisestation”, sagte Herzogenraths Bürgermeister Christoph von den Driesch, „er lädt vielmehr zum Verweilen ein”.

Die beiden Schilder, die den nicht mehr ganz so neuen Namen dokumentieren, finden sich auf der Vorder- und Rückseite des Gebäudes.

Umriss zweier Städte

Unterlegt ist die Schrift mit dem Umriss der Städte Herzogenrath und Kerkrade. „Dieser Bahnhof ist ein Teil unserer beiden Städte”, betonte Kerkrades Bürgermeister Jos Som.

„Viele Niederländer nutzen ihn als Ausgangsbasis für Ausflüge.” Eine Verbindung, die auch das Rahmenprogramm mit dem Kerkrader „Saxofoon Kwartet” und dem Schauspieler Jochen Deuticke vom „Theater K” manifestierte.

Das Herzogenrather Landtagsmitglied Reimund Billmann (CDU) hatte ein weiteres Schild mitgebracht, das seinen Platz neben dem Haupteingang fand: Denn der Eurode-Bahnhof steht auf der Liste der Baudenkmäler in Nordrhein-Westfalen.
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