Euregiobahnausbau: SPD kritisiert negative Auswirkungen

Von: -ks-
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Problem erkannt und behoben: Als Reaktion auf die Kritik wurden jetzt an der Baustelle Husemannstraße/Grenzweg Platten für Fußgänger auf den Schotteruntergrund gelegt. Foto: Karl Stüber

Alsdorf. Im Zuge der Bauarbeiten an der neuen Trasse der Euregiobahn im Stadtteil Kellersberg sind aus Sicht der SPD „grobe Mängel bzw. unzumutbare Zustände für die Bevölkerung” festzustellen.

Hier gehe es vorzugsweise um die Herrichtung der neuen Bahnübergänge in der Würselener Straße/Bahnhofstraße, Broicher Straße und Grenzweg/Husemannstraße.

An allen Übergängen sei die „fußläufige Querung eine mittlere Katastrophe”, betont die SPD. Dies gelte nicht nur für jene Bürger die auf eine Gehhilfe angewiesen sind. Es gehe über „Stock und Stein”, tiefe Schlaglöchern, Höhenunterschiede, grobkörnigen Schotter, fehlende Ausleuchtung bei Dunkelheit und dergleichen mehr.

Der Bahnübergang Grenzweg/Husemannstraße sei total gesperrt worden und (laut Bauphasenplan drei Wochen Vollsperrung), auf eine provisorisch angelegte Fußgängerquerung habe man ganz verzichtet. Die Anwohner aus dem Wohnquartier und besonders den älteren Mitbürgern werde ein Umweg zu den Einkaufsmärkten zugemutet, der schlichtweg nicht akzeptabel sei.

Bereits vor Beginn der Bauphase hätten die Sozialdemokraten den Netzbetreiber Euregio Schienennetzbetreiber GmbH (EVS) und die Stadtverwaltung auf vermeidbare Belastungen für die Bürgerschaft hingewiesen.

Bedauerlicherweise sei nun festzustellen, dass die Sorge der SPD im Vorfeld der Bauarbeiten nicht unbegründet gewesen sei. „Leider wurden unsere Hinweise ignoriert”, heißt es in der Mitteilung der Genossen.

Nun habe man Bürgermeister Alfred Sonders gebeten, sich persönlich für eine wesentliche Besserung der Zustände einzusetzen.

Auf Anfrage unserer Zeitung bestätigte EVS-Geschäftsführer Thomas Fürpeil, wegen Mängel bei der Fußgängerquerung der Baustelle Bahnübergang Grenzweg/Husemannstraße von der Alsdorfer Verwaltung angerufen worden zu sein. Hier habe er umgehend persönlich für die Beseitigung des Fehlers durch die ausführende Firma gesorgt. Eine Fußgängerquerung sei angelegt worden.

Von weiteren Probleme wisse er (noch) nichts, würde dem jedoch nachgehen. Fürpeil warb bei der Bevölkerung um Verständnis. Etliche Tonnen Schotter und Schienen müssten bewegt werden, um die Strecke für die Euregiobahn im Alsdorfer Stadtgebiet herzurichten. Dies sei eine „große logistische Herausforderung”. Man sei aber bemüht, negative Auswirkungen der Bauarbeiten auf die Bevölkerung so gering wie möglich zu halten.
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