Euchen feiert den Auftakt der Kirmessaison

Von: ehg
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Die Spielspitze in Euchen präsentiert sich: Maikönig Stefan Meyer, Maikönigin Karina Frings, Maiknecht Mario Altdorf, Maimagd Lea Offergeld 1. Pritschenmeister Jan Offergeld, 2. Pritschenmeister Daniel Nollé. Foto: sev

Würselen. „Das war ein Auftakt nach Maß der Kirmessaison 2014!“ darin war sich der Vorsitzende der Interessengemeinschaft (IG) Euchener Hauptkirmes, Josef Aretz, mit den aktiven Spellsleuten einig. Lange nicht mehr säumten so viele Schaulustige beim großen Festzug die Straßen und zogen mit den Spellsleuten ins Zelt ein.

 Der prächtig mit Fahnenschmuck herausgeputzte Ort erlebte vier Tage lang einen „Ausnahmezustand“.

Begonnen hatte die Kirmes mit einem Knaller. War es doch gelungen, den „Sound Express“ für die Eröffnung der Theke zu gewinnen. In ihren Spielpausen sorgte Disk-jockey Bonte dafür, dass das Stimmungshoch noch gesteigert wurde. Am nächsten Abend knüpfte die Cover-Band „Come Back“ nahtlos an. Es spricht für sie und ihr musikalisches Gespür, dass die Tanzfläche nicht leer wurde. Dem Ball voraus gegangen war ein musikalisch vom Trommler- und Pfeiferkorps „Frisch voran Kreuzrath 1925“ begleiteter Umzug mit Verschnaufpause in der Vereinsgaststätte „Hellmanns“.

Frühes Wecken war am nächsten Morgen angesagt. In der Kirche St. Willibrord besuchten die Spellsleute einen von Gemeindereferent Thomas Krieger auf die Kirmes abgestellten Gottesdienst, zu dessen musikalischer Gestaltung die Herzogenrather Kapelle Straß genauso beitrug wie zu der des anschließenden Frühschoppens, auf dem die Fahnenschwenker Rot-Weiß ihre Künste unter Beweis stellten. An der Orgel sorgte Karl Graf für Kirmesstimmung Im Gedenken an die Verstorbenen legte die Interessengemeinschaft zuvor einen Kranz am Ehrenmal auf dem Friedhof Euchen nieder.

Der Festzug setzte sich pünktlich nach dem „Angelus“-Geläut in Bewegung. Der Spielmannszug Eschweiler-Bergrath und der Instrumentalverein Eilendorf rollten musikalisch den Teppich aus. Als erstes Gastjungenspiel machte Linden-Neusen mit Pritschenkindern, Fahnenschwenkern und Maipaaren seine Aufwartung. Einen weiten Weg hatte wiederum das Bardenberger Spiel auf sich genommen, auch mit geschmückten Fahrrädern. Als wahre Meister im Synchron entpuppten sich seine Fahnenschwenker.

Nicht minder meisterlich wurde von jungen Mädchen der Turngemeinde Bardenberg das Rad geschlagen. Da wollten die Euchener Pritschenkinder nicht nachstehen. Das blau-weiße „Künkeler“-Fahnenschwenkerteam – es wird in dieser Saison 40 Jahre alt – setzte sich beim Nassauer Spiel in Szene. Mit reichlich Pärchen und einer verjüngten Fahnenschwenker-Generation wartete Markt-Preck auf. Schließlich rührte das Königsspiel Bissen noch die Werbetrommel für seine Veranstaltungen im Zelt auf dem Lindenplatz – mit „Black Fööss“ am Montag, 30. Juni.

Disko für die Kinder

Das Bundestambourkorps „Alte Kameraden“ läutete im Verein mit der Kapelle Herzogenrath-Straß den Auftritt der Gastgeber ein, allen voran Pritschenmeister Jan Offergeld. 22 Fahnenschwenker in Rot-Weiß „schossen“ auf Kommando ihre Tücher weit in den Himmel. Regelrechte Staat machte das Euchener Jungenspiel auch durch seine rund 30 Pärchen. Das wunderschöne Bad in der Menge genossen vor allem Maikönigin Karina Frings, Maikönig Stefan Meyer, Maiknecht Mario Altdorf, Maimagd Lea Offergeld und auch zweiter Pritschenmeister Daniel Nolte. Im Zelt überreichten Bürgermeister Arno Nelles und der Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Würselener Jungenspiele, Hans Maaßen, „Ehrengaben“. Den musikalischen Rahmen besorgte das Duo „Silvi & Ralf“.

Mit Spaß für Kinder lebte die Kirmes am frühen Montagnachmittag nach den Anstrengungen der Vortage ein letztes Mal in vollen Zügen auf. Eine Disko für die „Kids“ gab es im Zelt. Mit musikalischer Unterstützung von drei Musikkapellen marschierte das Euchener Spiel noch einmal auf, bevor es nach Mitternacht symbolisch „begraben“ wurde.

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