Alsdorf - Etat steht: Kanal, Müll, Parks und andere Aufgaben

Etat steht: Kanal, Müll, Parks und andere Aufgaben

Von: vm
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Abwasser und Straßen: Zwei der Aufgabenbereiche des Eigenbetriebs Technische Dienste Alsdorf. Morgen wird im Betriebsausschuss der Wirtschaftsplan 2017 vorgestellt. Foto: Verena Müller

Alsdorf. Jede Menge Zahlen legt der Eigenbetrieb Technische Dienste Alsdorf im Betriebsausschuss am Donnerstag, ab 18 Uhr im Großen Sitzungssaal im Rathaus (öffentlich), vor. Die wichtigste Nachricht: Alles im grünen Bereich. Sowohl was das letzte Quartal 2016, als auch den Wirtschaftsplan 2017 anbelangt.

Der Eigenbetrieb ist zuständig für Abwasser, Straßenunterhaltung, Verkehrsleitung, öffentliche Park- und Gartenanlagen, Abfallentsorgung, Winterdienst, Straßenreinigung und neuerdings: Friedhöfe. Hintergrund sind Veränderungen in der Organisation der Stadtverwaltung und die Rückkehr zur Ämterstruktur.

Dieser Bereich wird laut Eigenbetriebs-Leiter Stephan Spaltner voraussichtlich erst zum 1. Juli von der GSG Grund- und Stadtentwicklung an die Carl-Zeiss-Straße überführt. Und damit auch Personal. Sieben bis acht Mitarbeiter „wandern“ von der GSG zum ehemaligen Bauhof rüber. Wie Spaltner sagt, sind noch nicht alle Personalangelegenheiten abschließend geregelt, aber wie es aussähe, dürfte die Vergütungshöhe in etwa die gleiche bleiben – ehemals Tarifvertrag Bau, dann TVöD.

Im Jahr 2016 standen (ohne die Friedhöfe) Haushaltsmittel in Höhe von 2,86 Millionen Euro für die Aufgaben des Eigenbetriebs zur Verfügung, die er für die Stadt wahrnimmt, also Straßenunterhaltung, Verkehrsleitung, Park- und Gartenanlagen. Diese Größe bleibt im laufenden Jahr konstant (ebenfalls 2,86 Millionen Euro).

Pro Jahr wird für die Friedhöfe mit 731.000 Euro kalkuliert. In diesem Jahr wird die Summe noch anteilig auf GSG und Eigenbetrieb aufgeteilt, ab kommendem Jahr dann komplett dem Eigenbetrieb zugeschlagen.

Der Gesamtaufwand für alle Bereiche des Eigenbetriebs wird für 2017 mit rund 20,5 Millionen Euro veranschlagt. Auf der Ertragsseite steht der gleiche Betrag, der Wirtschaftsplan ist also ausgeglichen. Der Vermögensplan umfasst rund 4,7 Millionen Euro (Ein- und Auszahlungen). Gewinne darf der Eigenbetrieb nicht erwirtschaften.

Die Abfallentsorgung ist bereits vor Jahren an den Zweckverband Regioentsorgung übertragen worden, so dass die Müllentsorgung nur noch rechnerisch aufgeführt wird – von den Entsorgungskosten für wilden Müll einmal abgesehen.

Für den Bürger ändern sich in diesem Jahr weder Müll- noch Abwasser- oder Straßenreinigungsgebühren und Winterdienst. Die Müllgebühren waren erst im vergangenen Jahr gesenkt worden. Die 80-Liter-Restmülltonne beispielsweise kostet 133,92 Euro pro Jahr, für die Abholung von Grünschnitt werden 50 Cent pro Sack berechnet.

Schmutzwasser kostet 3,45 Euro/Kubikmeter, Niederschlagswasser 1,23 Euro/Quadratmeter. Unterm Strich macht der Betriebszweig Abwasser rund 12.000 Euro aus.

Die Straßenreinigung beläuft sich auf 1,42 Euro/Meter, der Winterdienst je nach Relevanz der Straße auf 2,50 beziehungsweise 2,06 Euro/Meter.

Zu Straßenarbeiten: Im letzten Quartal 2016 hatte der Eigenbetrieb die Straßendecken der Beethovenstraße/Blumenrather Straße, der Reben-, Jahn- und Potsdamer Straße saniert.

In diesem Jahr stehen Arbeiten an der Siersdorfer Straße (Fahrbahnmarkierung) und am Westring (Gehweg) an, außerdem soll an der Bahnhofstraße ein behindertengerechter Überweg geschaffen werden.

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