Erweiterungsbau: Nur ein kurzes Durchatmen bei Dachser

Von: Verena Müller
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Alt und neu: Die alte Bausubstanz von Dachser wird in Kürze saniert, während der Erweiterungsbau vor ein paar Wochen in Betrieb genommen worden ist. Foto: Verena Müller
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Alt und neu: Die alte Bausubstanz von Dachser wird in Kürze saniert, während der Erweiterungsbau vor ein paar Wochen in Betrieb genommen worden ist. Foto: Verena Müller
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Alt und neu: Die alte Bausubstanz von Dachser wird in Kürze saniert, während der Erweiterungsbau vor ein paar Wochen in Betrieb genommen worden ist. Foto: Verena Müller

Alsdorf. Der „Probedurchlauf“ ist erfolgreich beendet, jetzt kann es im neuen Erweiterungsbau von Dachser in die Vollen gehen: Die Hauptsaison beginnt – das Herbst- und Winter- respektive Weihnachtsgeschäft. Gebäck und Schokolade mit längerem Haltbarkeitsdatum sind bereits im Lager eingetroffen, von hier aus geht die Ware in die regionalen Lager des Handels und schließlich in die Märkte.

Am ersten Augustwochenende ist der Bau in Schaufenberg in Betrieb genommen worden. Dabei ist der „Inhalt“ der 4000 Quadratmeter großen, alten Halle in den 6500 Quadratmeter großen Neubau komplett umgezogen.

Die beiden Areale über die Hoengener Straße hinweg zu verknüpfen, sei schon aufwendiger gewesen, sagte Niederlassungsleiter Karl-Heinz Bremen am Dienstag bei der Begehung. Mehr Platz, mehr Tore – auch daran hätten sich die Mitarbeiter erst einmal gewöhnen müssen. Nun seien die Abläufe aber eingespielt.

In einem Teil der Halle wird der reine Umschlag, der innerhalb weniger Stunden vollzogen wird, organisiert. Und zwar in einem sogenannten Cross-dock-Terminal, wo eingehende und ausgehende Waren auf sogenannten Schienen ebenerdig auf Paletten beieinander stehen. In einem Umkreis von 100 Kilometern werden diese Produkte bewegt.

Weiter hinten in der auf 2,7 Grad Celsius gekühlten Halle wird zwischen Hochregalen kommissioniert. Also umverpackt, umverteilt, neu zusammengestellt.

Pro Tag gehen 4000 Sendungen oder 2000 Tonnen raus.

Für Bremen bedeutet die Inbetriebnahme des Erweiterungsbaus aber im Grunde nur ein kurzes Durchatmen, denn bereits in diesem Herbst steht die nächste Aufgabe an: die Sanierung der alten Kühlhalle aus dem Jahr 1999. Diese soll nach der Sanierung zu einer normalen Lagerhalle umfunktioniert werden. Außer einem Mitarbeiter, der auf einer Aufsitzkehrmaschine seine Runden dreht, herrscht hier derzeit gähnende Leere. Die alten Tore am blauen Gebäudeteil sollen weitestgehend verschwinden, ebenso die Rampen. Vordächer und Betonplatten werden erneuert. Und das alles im laufenden Geschäft. „Im Moment finden die Ausschreibungen für die Gewerke statt“, so Bremen zum Fortschritt.

Im Frühsommer 2018 sollen die Arbeiten schon abgeschlossen sein, „um wieder in die Wertschöpfung reinzukommen“. 3,7 Millionen Euro werden hier investiert.

Sechs neue Mitarbeiter sind bereits eingestellt – vor allem im Facility-Bereich, wie Bremen sagt, und mindestens ebenso viele sollen folgen, wenn das alte Areal saniert ist. Rund 280 Mitarbeiter zählt das Unternehmen aktuell.

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