Erster Entwurf für die Prämienstraße

Von: Verena Müller
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Kontrastprogramm: An der Prämienstraße (Richtung Zopp auf der linken Seite) sollen drei Wohngebäude entstehen. Foto: Arkitektus
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Hier das Bild der gegenüberliegenden Straßenseite, das so erhalten bleibt. Foto: V. Müller

Alsdorf. Niederländer bauen am Fuß der Halde. Wie bereits berichtet, ist das Grundstück an der Prämienstraße in Alsdorf verkauft, die Backstein-Reihenhäuser und das separat stehende Haus sollen bereits im Januar abgerissen werden. Der neue Eigentümer hat sich nun an unsere Zeitung gewendet und einen ersten Entwurf geschickt.

Die Arkitektus GmbH, ein Unternehmen aus Alstätte (Gemeinde Ahaus) mit niederländischen Wurzeln, plant drei Wohngebäude in viergeschossiger Bauweise. Damit würde der Neubau die Höhe der alten Bergarbeiterhäuser deutlich übersteigen. Und auch was die Optik anbelangt, kann man von Kontrastprogramm sprechen – nicht nur im Vergleich zum Ist-Zustand, sondern auch zur Bauweise auf der gegenüberliegenden Straßenseite.

Der Entwurf sieht im Erdgeschoss eine Verglasung auf Straßen- und Rückseite vor, darüber schließt auf voller Breite eine Holzverkleidung mit unterschiedlich großen und zum Teil nach vorne versetzten Fenstern an. Die vierte Etage springt leicht zurück und schließt mit einem flachen Dach ab. Barrierefrei sollen die Häuser angelegt werden, also mit Aufzug.

Dass tatsächlich so oder so ähnlich gebaut wird, ist noch offen, schließlich muss bei der Stadt zunächst ein Bauantrag eingereicht werden, über den auch die Politik zu befinden hat. Die Arkitektus GmbH ist in Alsdorf keine Unbekannte, sie hat am Annapark Stadtvillen geplant.

Schlagzeilen machte sie dieser Tage aber mit einem ganz anderen Thema: Sie hat Bund, Land und Kommunen beim Bau von Notunterkünften Unterstützung angeboten. Arkitektus-Präsident Dirk Arnauts hat dazu „Rapid Housing Solutions“ (RHS) gegründet und arbeitet mit großen niederländischen und belgischen Fertigbauunternehmen zusammen. 350 Notunterkünfte binnen eines Monats verspricht RHS fertigstellen zu können. Das sei eine Bauzeitverkürzung von 70 Prozent.

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