Erneut eine Delle in der Landstraße 23

Von: Beatrix Oprée
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Auf der Landstraße 23 gibt es erneut eine Delle, die sich plötzlich mitten auf der Fahrspur gebildet hat. Foto: Beatrix Oprée

Herzogenrath. Sie ist die Verbindung von der B 57 in Würselen durch das Wurmtal nach Kohlscheid, die Landstraße 23/Rolandstraße. Zurzeit ist sie mehrere Hundert Meter hinter dem Ortsschild jedoch unvermittelt gesperrt, wird der Verkehr über die schmale Hangstraße durch die verwinkelte Siedlung umgeleitet. Der Grund: Eine Delle, die sich plötzlich mitten auf der Fahrspur gebildet hat.

Ungeachtet ihrer Ursache kann sie für Zweiradfahrer schon wegen ihrer Tiefe zur Gefahr werden. Absperrgitter und Warnleuchten waren die erste Sicherungsmaßnahme.

Mittlerweile sind die Experten in der Ursachenforschung ein gutes Stück weiter gekommen: Das Problem liege im Anbindungsbereich eines Hausanschlusses, der Hauptkanal habe sich an dieser Stelle gesetzt, bei TV-Untersuchungen seien Ablagerungen festgestellt worden, berichtet der Technische Beigeordnete Ragnar Migenda auf Anfrage von den Ergebnissen aus dem Fachbereich Bau und Betrieb. Fachfirmen sind mit der Reparatur beauftragt, die am Donnerstag beginnen sollen – in Kooperation mit dem Landesbetrieb Straßen NRW, da es sich um eine Landstraße handelt. Voraussichtlich Ende kommender Woche sollen die Arbeiten abgeschlossen sein.

„Einschränkungen für den Straßenverkehr lassen sich dabei leider nicht vermeiden“, sagt Migenda. Abhängig vom genauen Schadensbild soll versucht werden, so schnell wie möglich die Gegenfahrbahn wieder frei zu geben. SPD-Ratsherr Ulrich Hoffmann-Siemes hatte sich ebenfalls ein Bild von der Lage gemacht und eine weiträumigere Umleitung, etwa ab Würselen/Aachener Straße und Kohlscheid/Klosterstraße über Aachen-Soers vorgeschlagen. Die Verkehrsexperten im Rathaus prüfen die Möglichkeiten, sagt Migenda.

In einem Punkt zumindest herrscht Erleichterung: Um einen Tagebruch scheint es sich diesmal nicht zu handeln. Das war nämlich der Fall, als im April 2006 an der Rolandstraße schon einmal der Boden absackte.

Erst im vergangenen Jahr war an der Geilenkirchener Straße ein Teil des Geh- und Fahrbereichs eingebrochen. Ein defekter Hausanschluss war hier die Ursache, durch den längere Zeit ungehindert Wasser ausfloss und die Fahrbahndecke unterspülte. „Das kann immer wieder vorkommen“, sagt Migenda. Wer in solchen Fällen haftet, müssen stets Detailuntersuchungen ergeben.

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