Erinnerungen an Wettkämpfe im Alsdorfer Weiher

Von: mas
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Beim 50., 75. und 100. Geburtstag dabei: Friedhelm George (Mitte) wurde für 68 Jahre Mitgliedschaft im ASV geehrt; links neben ihm Vorsitzender Karl Frenzel, der für über 40-jähriges Engagement von Michael Maj (vorne, 2.v.l.) ausgezeichnet wurde. Foto: Sigi Malinowski

Alsdorf. Was er vor 50 Jahren – zum Jubiläum – gemacht hat? Natürlich wusste Friedhelm George das noch: „Wir waren drüben im Casino. Dat Ding war rappelvoll“, erinnert sich der Jubilar des Alsdorfer Schwimmvereins (ASV). Seit 68 Jahren hält der passionierte Sportler den Alsdorfern die Treue.

Auch die Schwimmwettbewerbe, die der ASV noch viel früher und am Weiher austrug, hat Friedhelm George noch vor Augen. „Wir sind ja viele Jahre im Weiher geschwommen, und als älteres Semester waren wir auch noch als Kampfrichter dort tätig.“

Jugendarbeit gelobt

Viel Historie in Wort und Bild begleitete das 100-jährige Jubiläum, das der ASV im Ballsaal des Cinetowers beging. So freute sich Vorsitzender Karl Frenzel auch darüber, dass der 82-jährige Ernst Schwarz den Weg zu den Wasserfreunden gefunden hatte. „Ernst Schwarz war einer unserer fleißigsten Trainer“, lernte Frenzel selbst noch bei dem Ehrengast des Jubiläumsabends das Schwimmen.

Neben Ernst Schwarz begrüßte Karl Frenzel auch Alsdorfs Bürgermeister Alfred Sonders, der dem Club zum Jubiläum gratulierte und dessen Ausbildungsarbeit sowie weiteres soziales Engagement herausstellte. Außerdem überreichte Sonders dem Verein ein Geldgeschenk der Stadt. Sonders betonte, „gerade die Jugendarbeit ist in Alsdorf die Basis für ein gedeihliches Miteinander“.

Er erinnerte an die Anfänge des Vereins, an Zeiten des Schwimmtrainings im Weiher und der damit verbundenen Entwicklung des Tierparks. Die Stadt mühe sich, die Wasserqualität des Weihers zu verbessern. Wird der See wieder zum Schwimmen freigegeben, „springe ich als Erster hinein“, machte der Bürgermeister schon mal Geschmack auf einen Anblick in Badehose und Adiletten.

„Jeder Tag war schön“

Zuvor hatte sich Karl Frenzel bei seinen Vorstandsmitgliedern und der Basis für die vielfältige Arbeit bedankt. Der Einsatz für die Jugend war immer wieder Thema in den Grußadressen und Glückwünschen. Der ASV ist in seinem 100-jährigen Bestehen stets für den Nachwuchs dagewesen und wird das auch weiterhin sein. „Wenn ich einen der schönsten Tage in diesem Verein nennen müsste, so würde mir keiner einfallen: Denn jeder Tag, den wir für unseren Verein und für die Jugend gearbeitet haben, war schön“, fühlt sich Karl Frenzel auch im 36. Jahr seines Engagements für den ASV wohl.

Auch, weil er mit Guido Ringens einen gestandenen Vizevorsitzenden neben sich hat, zudem gern auf die Zusammenarbeit mit Geschäftsführer Michael Maj und viele weitere Mitarbeiter vertraut. Die Jugendabteilung des ASV zählt derzeit 150 Mitglieder, angefangen beim jüngsten Plantscher, Erik Paulus. Vielfältig ist das Angebot des ASV, der im Jubiläumsjahr zum Dank an die Mitglieder zwei Reisen ausrichtet. Die „Senioren“ fahren im August nach Berlin, die Jugend wird im Oktober für vier Tage London besuchen. Ein nächstes großes Fest richtet der ASV am 31. Mai in der Kleingartenanlage Kellersberg aus.

Zauberer Tullino, Bauchredner Michael Walta und „Musik-Taxi“ gestalteten das Programm zum „Hundertsten“. Besonders gerne dankte der Vorsitzendeden Jubilaren. Er wurde selbst auch für die Verbundenheit von über 40 Jahren zum Verein geehrt. Dies nahmen Karl Frenzel und Geschäftsführer Michael Maj vor.

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