Erfolgreiche Fragebogenaktion zum Volkspark Merkstein

Von: mabie
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Tolle Beiträge: Alexandra Prast (l.) und Dieter Gronowski präsentierten stellvertretend für das Team der Projektgruppe „Volkspark Merkstein“ die von Bürgern, Schülern und der Verwaltung eingebrachten Ergebnisse. Foto: Markus Bienwald

Herzogenrath. „Omas und Opas dürfen auch rein“, hat Aylin geschrieben, als es darum ging, aufzulisten, was denn künftig so im Volkspark Merkstein alles anders oder neu gemacht werden soll.

Nun, dass die Senioren des Quartiers den Park schon länger kennen und nutzen, aber seit dem Freischneiden auch wieder besser wahrnehmen, ist ein Ergebnis, das nun am Ende der Fragebogen-Aktion von CDU und SPD in Merkstein stand.

„Dass da ein schöner Park hinter dem großen Gebüsch ist, haben aber manche Anwohner erst jetzt wirklich wahrgenommen“, berichtete Dieter Gronowski (CDU), der gemeinsam mit Alexandra Prast (SPD) die Auswertung von rund 2000 im Umfeld verteilten Fragebögen präsentierte.

„Wir hatten einen Rücklauf von über 500 Stück“, sagt Alexandra Prast, eine tolle Zahl, denn 25 Prozent Antworten bei einer freiwilligen Aktion, bei der es nichts zu gewinnen gab, außer einer nach den Wünschen der Menschen angepassten Naherholung im näheren Umfeld, sind schon ein Wort.

Sauberkeit und Beleuchtung

„Die Menschen fanden sich offensichtlich in den Fragen wieder“, resümierte Gronowski. Ganz oben auf der Wunschliste von Anwohnern und Nutzern der wunderschön gelegenen Grünfläche standen der Wunsch nach Sauberkeit, Beleuchtung, ein Grillplatz oder auch schöne Rosenbeete. „Und mit den 25 Prozent können wir hier wirklich von einem repräsentativen Querschnitt der Bevölkerung sprechen“, findet Alexandra Prast.

Neben dem Fakt, dass Kinder ihre Umgebung mit anderen Augen wahrnehmen, wurde in enger Zusammenarbeit mit der Grundschule in Merkstein aber auch deutlich, dass schon Kinder generationenübergreifend denken. Denn sie haben nicht nur anschauliche Modelle von ihrer Vorstellung eines künftigen Volksparkes in Merkstein gebaut. Sie haben auch aufgeschrieben, was ihnen wichtig ist.

„Dazu haben die Kinder mit den Anfangsbuchstaben des Wortes ‚Volkspark‘ Wünsche formuliert, die sie zu Papier gebracht haben“, berichtet Dieter Gronowski. Und beim O fiel eben das Augenmerk auf die Opas und Omas, die natürlich wie alle anderen Merksteiner auch immer im Park herzlich willkommen sind, wie die Vertreter der Großen Koalition im Rat der Stadt Herzogenrath betonen.

Die Ergebnisse der Bürgerbeteiligung sollen übrigens nicht irgendwo in einer Schublade liegen bleiben, sondern in Abstimmung mit der Verwaltung und der politischen Diskussion im Rat auch nach Möglichkeit umgesetzt werden. Und da nicht nur in Zeiten knapper Kassen hier die Finanzierung immer die Ergebnisse vorherbestimmt, hat die Gruppe von Aktiven in Merkstein gemeinsam mit der Bürgerstiftung Herzogenrath eine Spendenmöglichkeit geschaffen.

„Die Bürgerstiftung war glücklich über die Idee und wir können die vorhandenen Strukturen der Stiftung nutzen, ohne einen Förderverein aus der Taufe heben zu müssen“, erklärt Alexandra Prast den Synergieeffekt. Letzterer trat übrigens auch bei der Präsentation der Ergebnisse ein. Denn mit dem belebten Rewe-Markt, wo es nicht nur Würstchen und Getränke zum Selbstkostenpreis als Spende für die künftige Ausgestaltung des Volksparks gab, trafen die Organisatoren der Aktion den Nerv der Menschen.

„Es ist positiver Stress für uns“, meint Dieter Gronowski abschließend, „denn die Leute bleiben stehen, schauen und stellen viele Fragen.“.Antworten darauf, wie es mit der Aktion weitergeht, wird es sicherlich Anfang September geben. Dann gibt es einen Kassensturz, und die finanzielle Realität wird mit den Wünschen abgeglichen.

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