Erfahren, wie für ältere Menschen das Busfahren ist

Von: nt
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Viele Besucher waren auf den August-Schmidt-Platz gekommen, um sich über Angebote für Senioren zu informieren. Foto: Nadine Tocay.

Herzogenrath. Unter dem Motto „Engagiert in Merkstein“ hat zum ersten Mal der „Markt der Möglichkeiten“ auf dem August-Schmidt-Platz stattgefunden. Zahlreiche Besucher informierten sich dort über Angebote für Senioren. Organisiert wurde die Veranstaltung von dem Koordinationsbüro „Rund ums Alter“ der Stadt Herzogenrath und dem Quartiersbüro „Mitten in Merkstein“ des AWO-Kreisverbandes Aachen-Land.

Politische Gremien, Wohlfahrts- und Ortsverbände klärten die Besucher vier Stunden lang über Themen wie Barrierefreiheit, Sportangebote im Alter und Betreuung in Krankheits- und Sterbefällen auf.

Für präventive Maßnahmen im Bereich der Kriminalität war ein Berater der Polizei Aachen angereist. „Wir zeigen den Senioren, welche Tricks die Kriminellen nutzen und wie man sich dagegen schützen kann“, erläuterte Karl Heidlas, ehrenamtlicher Senioren- und Sicherheitsberater der Dienststelle KK 44.

Insgesamt präsentierten sich 28 Organisationen auf dem Markt. Die Besucher zeigten sich begeistert von dem vielseitigen Programm: „Es ist schön, dass man sich hier über die Angebote, die es in der Stadt so gibt, informieren kann“, war sich das Ehepaar Nowak aus Merkstein einig.

Und auch für die Jüngeren, gab es einiges zu entdecken: Die Aseag stellte einen Bus zur Verfügung, in dem Interessierte durch ein Konzept des Europäischen Kompetenzzentrums für Barrierefreiheit (EUKOBA) am eigenen Leib erfahren konnten, wie schwierig das Einsteigen mit körperlicher Beeinträchtigung ist.

Durch einen eingebauten Vibrationsmechanismus im Bus und eine Brille, die das Lesen des Fahrplans fast unmöglich machte, empfand man die Schwierigkeiten der älteren Bürger am eigenen Körper nach.

Bei Kaffee und Kuchen konnte das abwechslungsreiche Rahmenprogramm der Veranstaltung genossen werden. Unter anderem traten die Musikgruppe der Naturfreunde Merkstein sowie die Showtanzgruppe „Tröter Pötzer Jonge“ auf.

Und auch an die Kleinsten wurde gedacht: Eine Hüpfburg und ein Spielmobil luden die Kinder zum Toben ein.

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