Engpass auf Dauer beseitigt

Von: Georg Pinzek
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Viele Blechschäden beklagt: Die Markierung der Parkflächen entlang der Klosterstraße wird nun dauerhaft geändert. Foto: Georg Pinzek

Würselen. Für die dauerhafte Verlegung der Parkplätze auf der Klosterstraße im Abschnitt zwischen Morlaixplatz und Kaiserstraße hat der Ausschuss für Stadtentwicklung, Straßenbau, Umwelt und Verkehr grünes Licht gegeben.

Bereits im Januar hatte der Fachausschuss die provisorische Veränderung der Parkplatzordnung auf der Fahrbahnseite gegenüber des Seniorenheims beschlossen. Mit einer Gelbmarkierung wurden die Stellflächen für Autos stärker von der Fahrbahn in Richtung Gehweg verlegt. Nach Angaben der Stadtverwaltung hat sich das bewährt.

Kein Geld für Parkbucht

Eine Verbesserung des Verkehrsflusses wurde bilanziert. Sowohl die Markierung sollte dauerhaft geändert (Kosten: 750 Euro) sowie eine Laterne in diesem Bereich versetzt werden (1000 Euro), lautete die Empfehlung der Stadtverwaltung. Für weitere seinerzeit vorgeschlagene Umbaumaßnahmen wie die Verlegung der Bordsteinkante für eine Parkbucht sowie die Anpassung der Pflasterflächen an die veränderten Höhen seien derzeit nicht finanzierbar. Langfristig sei eine bauliche Anpassung jedoch unvermeidbar.

Für die SPD-Fraktion stellte Christoph Küppers fest, dass eine Verbesserung des Verkehrsflusses durchaus zu erwarten gewesen sei: „Das hat niemand bezweifelt. Es ist aber nicht gut, dass zu Ungunsten der Fußgänger der Gehweg ausgerechnet vor dem Kulturpunkt für die Parkflächen verkleinert wird.“ Um aber nicht weitere Verwirrung in diesem Bereich zu stiften, werde die SPD der derzeitigen Aufteilung der Verkehrsflächen zustimmen.

CDU-Sprecher Balthasar Tirtey begrüßte es hingegen ausdrücklich, „dass ein Überqueren der Fahrbahn für Fußgänger dort jetzt wesentlich einfacher ist.“ Seine Fraktion sei nicht von einem Bürger angesprochen worden, der Probleme mit der aktuellen Gehwegbreite habe. Im Gegenteil: Die neue Anordnung sei nur auf positive Zustimmung gestoßen: „Wir haben einen Engpass beseitigt. Die Autos sind immer breiter geworden, dem mussten wir Rechnung tragen.“

UWG-Fraktionsvorsitzender Theo Scherberich bezeichnete die einstige Variante der Aufteilung der Verkehrsflächen als „Schildbürgerstreich“. So oft habe es dort brenzlige Situationen gegeben: „Nur mit eingeklappten Außenspiegeln sind nicht selten die Fahrzeuge aneinander vorbeigekommen.“ Es habe eine Reihe von Schäden an Autos gegeben. Für die FDP-Fraktion konstatierte Markus Carduck: „Der Test ist positiv verlaufen. Man sieht jetzt weit weniger Glas auf der Klosterstraße es gehen viel weniger Autospiegel zu Bruch.“ Als Konsequenz daraus sprach sich auch die Fraktionsvorsitzende der Grünen Dr. Renate Knauf „für die dauerhafte Verlegung der Parkplätze aus“.

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