Engagierte und erfolgreiche Schüler stehen im Rampenlicht

Von: ehg
Letzte Aktualisierung:
13822570.jpg
Beim Neujahrsempfang rückt das HGG verdiente Schüler in den Mittelpunkt. Oberstudiendirektor Christoph Barbier (r.) und seine Stellvertreterin Maria Förster (2.v.l.) zeichnen sie aus. Foto: Wolfgang Sevenich

Würselen. Derzeit wird wieder heftig die Frage diskutiert, ob das Abitur am Gymnasium nach acht oder nach neun Jahren abgelegt werden soll. Für den Leiter des Heilig-Geist-Gymnasiums (HGG), Christoph Barbier, wäre, wie er auf dem Empfang zum neuen Jahr zum Ausdruck brachte, ein „flächendeckendes G 9, welches natürlich modifiziert werden müsste“, die Antwort.

Dies würde auch genügend Zeit für eine ganzheitliche Bildung und Erziehung aller Schüler mit sich bringen. Unabhängig von der derzeitigen bildungspolitischen Diskussion habe sich das HGG auch im vergangenen Jahr sowohl um die ganzheitliche Bildung und Erziehung der Schüler als auch um die Weiterbildung der Schule intensiv gekümmert.

Nach einem Jahr praktischer Erfahrung könne man bei der Integration des HGG in den Öffentlichen Personennahverkehr von einem echten Erfolgsmodell sprechen. Aber auch in der konkreten Bildungs- und Erziehungsarbeit konnte Barbier auf viele positive Ergebnisse zurückblicken. Herzlich dankte der Schulleiter allen, „die uns in vielfältiger Weise unterstützt haben“.

Mit Bestnote abgeschlossen

Mit seiner Vertreterin Maria Foerster rückte er Schüler in den Fokus, „die sich entweder für andere Menschen besonders engagiert haben oder auf bestimmten Gebieten erfolgreich waren. Barbier begann mit den Sprach-Zertifikaten. Antonia Böckers und Anna Hohberg sowie Alexander Drießen, Pia Holster, Camilla Knop, Fransziska und Josef Schmidt haben das Niveau B2 in Französisch erworben beziehungsweise sich in Englisch direkt der C1-Prüfung gestellt.

Bei diesen Prüfungen schlossen alle Schüler mit Bestnote ab. Sabine Laubenthal erlangte im Finale des Certamen Carolinum, in dem sich die besten Latein- und Griechisch-Schüler aus NRW miteinander messen, den Preis des Ministeriums. Bei einem Wettbewerb der Philosophisch Theologischen Hochschule Vallendar schnitt Eva Broszhy erfolgreich ab. Mit ihrem Bild zur Barmherzigkeit belegte sie bundesweit den vierten Platz.

Teamgeist bewiesen

Nicht nur als „Einzelkämpfer“, sondern auch als Team waren HGG-Schüler erfolgreich. Die Schwimmstaffel qualifizierte sich für das Landesfinale der sechs bestens NRW-Mannschaften in Wuppertal. Dort legte sie noch eine „Schippe“ drauf und kehrte als drittbester Sieger heim. Die besten Einzelleistungen erbrachten Niklas Vockrodt, der über 50 Meter Schmetterling nur knapp geschlagen wurde, und Max Heinze, der über 50 Meter Freistil auf dem vierten Rang landete.

Den bisher größten Erfolg feierten die „Maratonis“, sowohl beim Schulmarathon in Köln als auch in Bonn. Landeten doch gleich drei Teams auf einem Podestplatz, erstmalig auch eine reine Mädchenmannschaft. Christina Battle, Katharina Völker und Jan Hoppe übernahmen die Leitung des Schulsanitätsdienstes. Mit einem Herzschlagfinale verbuchten Jessia Kommer, Martin Grafen, Peter Pütz und Jeremias Wagner mit ihrem Geschäftskonzept für ein mehrschichtiges Düngekorn beim Gründerpreis für Schüler in Hamburg den ersten Platz. Aber damit ist nicht genug: Anfang Juli 2016 wurde das Erfolgsunternehmen Graintech eG. – so haben die Schüler ihr Unternehmen genannt – auch beim Deutschen Gründerpreis in Berlin von Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel für ihr vierschichtiges Düngekorn geehrt.

Es gab inzwischen mehrere Kontakte und Gespräche mit einem Düngemittelhersteller, der sich für deren Produkt interessiert. Barbier: „Insgesamt gesehen also eine hervorragende Leistung, auf die Ihr stolz könnt, auf die wir aber auch als Schule stolz sein können.“ Alle erbrachten Leistungen wurde mit Präsenten gewürdigt.

Als Straßenmusikanten aktiv

Maria Foerster bedankte sich bei den Klassen 6b, 7a und 7b für ihren Sammlerfleiß beim Senegallauf 2016. Beste Einzelsammler waren wieder einmal Sarah Pelzer und Simon Lehmann, beide Q1. Eine Gruppe aus 7a stellte sich als Straßenmusikanten in Aachen in den Dienst der Hilfe notleidender Menschen in Schwarzafrika. Den dem Empfang voraufgegangenen Gottesdienst in der Klosterkirche zelebrierte der Provinzial des Spiritaner- Ordensbezirks Europa, Pater Emeka Nzeadibe, der aus Brüssel angereist war.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert