Engagement der Jugend und ihren Helfern beeindruckt

Von: mas
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Gelungene Gemeinschaftsleistung: Während Nick Dammann schon mal die Kelle ausprobieren darf, freuen sich die anderen Jugendlichen wie dolle, sich bald an ihrer Quarterpipe austoben zu dürfen. Auch Stefan Kesten (l.), und Frank Störtz (r.) sind begeistert. Foto: Sigi Malinowski

Baesweiler. Die Maurerkelle mochte Heinrich Mussinghoff dann doch nicht schwingen. Der Bischof wusste schließlich, dass kriegen unsere Jugendlichen unter Anleitung von Stefan Kesten auch selbst hin.

Der hohe Gast informierte sich unter anderen in Baesweiler über das Projekt „Bau einer neuen Skaterbahn“. Diese wurde im Rahmen der „72-Stunden-Aktion“, die der Bund der Katholischen Jugend (BDKJ) am Malteser-Jugendtreff Wolfsgasse fertiggestellt hat.

Der Bischof freute sich sichtlich, als er die Jugendlichen bei der Arbeit betrachtete. Seit Freitag hatten die 8- bis 14-Jährigen gemeinsam mit Projektleiter Frank Störtz an „ihrer“ neuen Bahn gebaut. Das war teilweise überhaupt nicht einfach, wie Störtz erzählte. „Aber wir hatten eben viele, viele ehrenamtliche Helfer, die uns unter die Arme griffen“, erzählte Frank Störtz dankbar. Seit 2011 wurde an der Anlage, die im Rahmen des Projektes Soziale Stadt Setterich Nord eingeplant war, gebaut.

Nun wurde das zweite „Teilstück“ der Quarterpipe fertiggestellt. „Es gibt zwar am Wasserspielplatz schon eine ähnliche Anlage, aber die ist nicht geeignet für Scooter, BMX und Inliner“, erklärte Frank Störtz. Und eine solche hat man am Malteser-Jugendtreff nun. „Wir haben viele liebe Menschen kennengelernt“, zeigt sich der Projektleiter – zuständig in Baesweiler für die mobile Jugendarbeit, sehr beeindruckt.

Acht Tonnen schwer

Zu diesen tatkräftigen Helfern zählt beispielsweise Heinz-Gerd Jansen vom Berufsbildungszentrum (BGZ) der Handwerkskammer in Simmerath. „Vom ganzen Bereich Beton haben wir keine Ahnung, da hat uns das BGZ sehr geholfen“, erklärt Störtz.

Als die Teile fertig waren stellte sich das nächste Problem: „Wie kriegen wir die acht Tonnen schweren Elemente nach Setterich?“ Die wurden dank der schnellen Hilfe des Ehepaares Gabriele und Franz Hubert Dohmen gelöst. Ein Trecker der Landwirte pendelte zwischen Simmerath und Setterich. Dann griffen die Firmen Kerres Erdarbeiten und auch Tomatec aus Stolberg (Gitterelemente) ein und stellten Material sowie Fachwissen zur Verfügung. 11.000 Euro mussten zusammengekratzt werden. Aber das schaffte die fleißige Mannschaft um Frank Störtz und Stefan Kesten. Sozusagen als „Give Away“ hat der Treff auch noch ein Holzhaus „abgestaubt“, das ebenfalls gebaut wurde und erstmals zu den anstehenden Ferienspielen seiner Bestimmung zugeführt wird.

Nun suchen Störtz und Co. auch nach einem Termin, „an dem wir die Anlage mit einem Contest einweihen können“. Ein persönliches Fazit hat Störtz aus der ganzen Aktion, die Bundesweit unter dem Leitsatz „Uns schickt der Himmel“ stattfand auch gezogen. „Das muss man einfach mal sagen, es gibt ganz viele Menschen die Pro Jugend eingestellt sind. Das hilft uns letztlich bei unserer Arbeit“.

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