Energie für alle erlebbar und begreifbar machen

Von: Elisa Zander
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Freuen sich auf eine breit gefächerte Veranstaltung: Die Organisatoren und Aussteller der Energiemeile, -dialog und -kultur. Foto: Elisa Zander

Alsdorf. Alles ist vorbereitet für Energiemeile, -dialog und -kultur 2010, die der Energeticon-Verein bereits im dritten Jahr veranstaltet. Nur den Teppich für die nepalesische Musikergruppe „Sur Sudha” muss die Geschäftsführerin des Energeticons, Birgit Godehardt, noch organisieren.

Aber das sollte das kleinste Problem sein, jetzt heißt es sich auf das erste September-Wochenende freuen. Ein umfangreiches Programm wartet auf die Besucher, die aus der gesamten Städteregion während auf dem Annagelände erwartet werden.

Dialog auch für Privatleute

Den Einstieg am Freitag, 3. September, macht der Energiedialog. Wie schon in den Vorjahren haben die Organisatoren ein spezielles Thema in den Mittelpunkt gestellt. So wird diesmal zu „Energieeffizienz - Energie und Kosten sparen für Unternehmer, Bauherren und Hauseigentümer” erklärt, diskutiert und anhand von Praxisbeispielen Vor- und - soweit vorhanden - Nachteile abgewogen.

Eröffnet wird der Tag und somit das Wochenende durch Bürgermeister Alfred Sonders, Vorsitzender des Energeticon-Vereins, sowie den Staatssekretär Dr. Günther Horzetzky, der in Vertretung für Schirmherrin Ministerpräsidentin Hannelore Kraft nach Alsdorf kommt. Eine Premiere wird der Energiedialog insofern, dass erstmals neben Unternehmen auch Privatleute an der kostenlosen Veranstaltung teilnehmen können. Anmeldung erwünscht.

Die Energiemeile startet am Sonntag, 5. September, um 11 Uhr. Auf dem Energeticon-Gelände werden 20 Aussteller kompetente Beratungen und viele nützliche, kostenlose Informationen rund um das Thema anbieten. Dabei sind unter anderem die Verbraucherzentrale, Altbau Plus, das Euregio-Solarzentrum und der Verein der Elektromobilfreunde in der Region Aachen.

Energiesparen in Haus und Wohnung, Gebäude- und Altbausanierung, Solar- und Holzpellet-Anlagen, alternative und erneuerbare Energien für den Haushalt, Elektromobilität, Finanzierungsmöglichkeiten - die Liste der Angebote scheint endlos. „Wer privat oder als Unternehmer etwas zum Thema Energie wissen möchte, findet hier den richtigen Ansprechpartner”, bringt es Alfred Sonders auf den Punkt.

Selbstverständlich sollen die Kinder nicht zu kurz kommen. Viele Aktivitäten warten auf die jungen Besucher, die auch eigene Energie einsetzen können. Bei Experimenten und Geschicklichkeitsspielen, Windradbasteln, einer großen Kletterwand und einem Fußballturnier wird keine Langeweile aufkommen. Besondere Unterhaltung verspricht das Kindertheaterstück „Irgendwie anders”, das am Sonntag um 14 Uhr im Fördermaschinenhaus vom „DasDa Theater” aufgeführt wird. Das Stück für Menschen ab drei Jahren dauert etwa eine halbe Stunde. Auch hier wird um Anmeldung gebeten, da die Saalkapazität eingehalten werden muss.

Kunst und Musik

Auch für Kunst- und Kulturfreunde hat das energiegeladene Wochenende einiges zu bieten. Am Freitag um 16.30 Uhr wird in der Waschkaue die Ausstellung „Energie in Art - Annäherung - Akzent - Ausdruck” eröffnet. Anette Brandenburg, Angela Mainz und Alexandra Reichenberg präsentieren ihre unterschiedlichen Arbeiten. Durch den Kontrast zwischen filigraner Kunst und dem authentischen, groben Gebäude entsteht eine interessante Spannung.

Die Ausstellung ist am 4. und 5. sowie 11. und 12. September zu sehen: samstags, 12 bis 18 und sonntags, 11 bis 18 Uhr. Den Abschluss bildet am Sonntag die nepalesische und international ausgezeichnete Musikergruppe „Sud Sudha”. Begleitet wird der Auftritt von Dr. Damien Francois, der von seinen Nepal-Reisen berichtet und Einblicke in das Leben auf dem Dach der Welt gibt.

Ziel der Energie-Veranstaltungen ist es, die Besucher zu sensibilisieren, Energie bewusster einzusetzen, erklärt Birgit Godehardt. „Alsdorf als Energiestadt muss diesem thematischen Feld auch weiterhin eine Plattform bieten”, ergänzt Alfred Sonders. Andreas Ihrig, Abteilungsleiter Öffentlichkeitsarbeit der EWV-GmbH, findet sogar, dass die Veranstaltung Energie emotionalisiert: „Strom und Erdgas sind nicht sehr spannend, aber hier wird das erlebbar und begreifbar gemacht.”


Hoffnung auf Förderantrag


Bürgermeister und Vorsitzender des Energeticon-Vereins, Alfred Sonders, erläuterte zudem, dass der Förderantrag für das Energeticon, der den Förderbedingungen angepasst wurde, zu Beginn der Sommerferien bei der Bezirksregierung eingereicht worden sei.

Aktuell stehen noch vier Millionen Euro aus alten Mitteln zur Sanierung der alten Gebäude zur Verfügung. Nun sollen weitere 3,5 Millionen Euro hinzukommen. „Ich bin überzeugt, dass das Energeticon ein Gewinn für die gesamte Region wird”, sagte Sonders. „Es ist nicht nur für die Bürger interessant, sondern auch für die regionale Wirtschaft und die Hochschulen.”

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