Energeticon: Neue Präsentation zur Energiewende

Von: -ks-
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Die Präsentation des Bund ist im Energeticon installiert: (v.l.) Peter Schad, Brigitte Dohmen, Hans Aust, Mo Hilger, Energeticon-Geschäftsführer Harald Richter, Franz-Josef Emunds und Tobias Schlubach hoffen, dass die Besucher des Dokumentationszentrums für Energieformen die Infos auch annehmen. Foto: Karl Stüber

Alsdorf. Mag sein, dass das Energeticon als Dokumentationszentrum für Energieformen in Teilen den Charakter eines Museums hat – wenngleich mit den Möglichkeiten von Interaktion und Entdeckungstouren mit Erlebnischarakter. Das liegt daran, dass der Steinkohlenbergbau im Aachener Revier längst Geschichte ist.

Aber dafür ist der modernere Teil und hier die kritische Auseinandersetzung mit Öl, Gas und (Braun-)Kohle und auch mit den regenerativen Energieformen (Wind, Wasser, Sonne) um so mehr Wandlungen unterworfen. Das gilt auch für den Raum, der am Ende des Rundgangs mit diversen Ausstellungen bestückt ist.

Jetzt hat eine Arbeitsgruppe des Bundes für Umwelt und Naturschutz (Bund), genauer der Kreisgruppe Aachen-Land, eine neu entwickelte Präsentation im Rahmen der Diskussion um die Energiewende installiert. „Der Bund hat zwar seine klaren Positionen und viele relevante Aussagen, aber eine übersichtliche Präsentation gab es bislang nicht“, haben Franz-Josef Emunds, Sprecher der Kreisgruppe Aachen-Land, und seine Mitstreiter Neuland betreten.

Emunds stellte die Aussagen des Bund zur Energiewende, Effizienzfragen, zur Elektromobilität, Fracking und Braunkohle (Ich brauche Energie – keine Kohle“) in einer ersten Übersicht zusammen – und kam auf 27 Seiten. Viel zu lang, viel zu unübersichtlich, lautete sein selbstkritisches Urteil. „Das musste eingedampft und die passende Präsentationsform gefunden werden“, wurde ihm klar.

Der Durchbruch kam mit Tobias Schlubach von der Bund-Gruppe in Jülich. Der Mann ist vom Fach. Schlubach ist Grafikdesigner. Stunde um Stunde investierte er, um die rechte Sprache und Form zu finden. „Wir wollen ja Menschen ansprechen, die nicht so sehr im Thema drin sind wie wir“, sagte er.

Und als die Plakate schon fertig waren, wurde beim Ortstermin im Energeticon doch wieder alles umgestoßen. Nun sollten es mit Blick auf die Raumwirkung Roll-Ups (Banner) sein. Und natürlich haben auch noch unsere Gremien drübergeguckt, ob das denn alles mit den Bund-Aussagen auch übereinstimmt“, sagte Sprecher Emunds. Neben den Kernaussagen geht es um die Darstellung der Arbeit und die Aktivitäten des Bund. Das reicht vom Themenfeld bis zu der Naturerlebnis-Werkstatt an der Feldstraße in Alsdorf und der Kräuterpädagogin Mo Hilger.

Damit die Informationen der Bund-Präsentation im Energeticon auch „nachhaltig“ wirkt, sind in einem Ständer Informationen zur Mitnahme aufgereiht, so auch grüne Umschläge – welche Farbe sollte es denn auch sonst sein –, in denen quadratische Infoblätter stecken. So wird zum Beispiel auf die Aktion „Aufbäum‘n“ aufmerksam gemacht. Aus Sicht des Bund werden zu schnell Urteile über Zustand und Standfestigkeit von Bäumen gefällt – und diese gleicht mit. „Dagegen müssen wir uns aufbäumen!“, lautet die Aufforderung.

„Wir wollen hier möglichst die Beiträge all‘ derer abbilden, die sich mit der Energiewende befassen“, begrüßte Energeticon-Geschäftsführer Harald Richter die Bund-Präsentation.

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