Energeticon gehört der „KlimaExpo.NRW“ an

Von: mabie
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Bei der Übergabe: Uwe Zink, Prof. Dr. Christiane Vaeßen, Harald Richter, Alfred Sonders, Wolfgang Jung und Nicole Weiden-Lubby (v.l.).

Alsdorf. Das Energeticon hat schon ein paar Auszeichnungen erhalten, mit zur Reihe der Zertifizierungen gehört nun auch die „KlimaExpo.NRW“. Das von der EU und dem Land NRW getragene Projekt zeichnet gute Initiativen für den Fortschrittsmotor Klimaschutz aus.

Bis zum Jahr 2022 sollen tausend Projekte, Akteure und Ereignisse im ganzen Land mit dem Siegel versehen werden.

Das Energeticon in Alsdorf ist exakt Schritt Nummer 124 auf diesem Weg. Wolfgang Jung, Geschäftsführer der „KlimaExpo.NRW“: „Das Energeticon lädt Jung und Alt dazu ein, die Energiewende zu erleben und zu verstehen.“ Damit wird nach seinen Worten die sich ständig weiterentwickelnde Ausstellung auf dem früheren Zechengelände der Grube Anna zum Baustein für das Bewusstsein, den Klimaschutz im Kontext Energie in allen Generationen zu verankern.

Die Aufnahme in die Leistungsschau des Landes freute natürlich auch den regionalen Partner vor Ort, die Städteregion Aachen. Deren Geschäftsführerin Prof. Dr. Christiane Vaeßen sah das Energeticon als „Leuchtturmprojekt für unsere Region, das zeigt, wie Strukturwandel gelingen kann“. Die Mischung aus historischem Rahmen auf dem Zechengelände mit früher im Bergbau intensiv genutzten Gebäuden mit der dahinterliegenden Abraumhalde, und vor allem der lebendigen, sich stets fortentwickelnden Ausstellung sei eine Verbindung von Geschichte und Zukunft der Energie, die beispielhaft sei, so Vaeßen weiter.

Bürgermeister Alfred Sonders ging mit seinem Blick auf die generationenübergreifenden Besuchergruppen noch einen Schritt weiter, sah im Energeticon wesentliche Impulse für den „Nachwuchs für die Energiewende“. Höchstes Lob kam auch von Uwe Zink, Städteregion Aachen: „Ich habe das Energeticon seit den ersten Fußstapfen miterlebt und wenn ich sehe, was aus den ersten Gedanken geworden ist, dann empfinde ich die Ehrung als logische Konsequenz der Arbeit vor Ort.“

Harald Richter als Geschäftsführer des Museums bedauerte augenzwinkernd, dass es keine Anzeigetafel für die Zufriedenheit der Besucher gebe. Doch mit einem vom Bürgermeister und Aufsichtsratsvorsitzenden erlebten und beschriebenen Bild von Enkelkindern, die den Opa zurück in die Ausstellung ziehen wollen, konnte er sich gut anfreunden.

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