Endlich wieder eine Herrensitzung beim 1. WKV

Von: ehg
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Fulminant: Tolle Stimmung verbreitete die „singende Mafiosa“, Roberta Lorenza. Den Live-Auftritt des deutsch-italienischen Wirbelwinds werden die Gäste so schnell nicht vergessen. Foto: W. Sevenich

Würselen. Nach elf Jahren Verschnaufpause ließ der 1. Würselener Karnevalsverein mit Unterstützung durch seine Prinzengarde die Tradition der Herrensitzungen dort wieder aufleben, wo sie über zwei Jahrzehnte lang mit großem Erfolg über die Bühne gegangen waren, und zwar als Kneipen-Spitzung im Hause Brepols, Aachener Straße.

Wie sehr die Herren der Schöpfung sie sich gewünscht hatten, war daran fest zu machen, dass sie schon Wochen im Voraus ausverkauft war. Am Ende bestanden bei ihnen keine Zweifel mehr daran, dass diese Veranstaltung im nächsten Jahr eine Neuauflage erfahren muss. Ihr Verlangen ist dem WKV Befehl. Am 11. Januar 2015 wird sie erfolgen.

Mit von der Partie waren Bürgermeister Arno Nelles und WKV-Ehrenpräsident Franz-Jupp Esser, der über Jahre durch seinen Mutterwitz den Herrensitzungen seinen Stempel aufgedrückt hatte. Präsident Gerhard Römer zog schwungvoll die Fäden auf der improvisierten Bühne. Als Eisbrecher heulte das „Hühldöppe“ (Werner Heck) den gut aufgelegten Narren eine Menge vor.

Erst recht bogen sie sich vor Lachen, als der Redner aus dem belgischen Büttgenbach mit seinen Worteskapaden aufwartete. Sagenhaft! Auf den Fuß folgte dessen Landsmann D´r Tulpenheini (Roland Paquot). In Hochstimmung versetzte Roberta Lorenza mit Stimme und südländischen Temperament die närrische Männerwelt. „Feuerwehrmann Kresse“, zog ganz nach dem Geschmack der Narren vom Leder. Und wie!

Kurz durchatmen konnten die Männer, als die Wöschelter Prinzen“ düvelstädtische Töne anschlugen. Mit seiner frechen Kuh Dolly setzte Bauchredner Peter Kerscher einen knalligen Schlusspunkt mit seinen Lachsalven, am laufenden Band.

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