Herzogenrath - Ende gut, alles gut: Kita „Am Wasserturm“ eingeweiht

Ende gut, alles gut: Kita „Am Wasserturm“ eingeweiht

Von: mabie
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Gesungen: Das „Lied über mich“ sorgte in der Kita in Merkstein für gute Eröffnungsstimmung.

Herzogenrath. Am Ende wurde Architekt Jost Gellinek zum Geschichtenerzähler. Aber zu einem gut gelittenen, denn nicht immer hatte es der Planer der am Samstag frisch eingeweihten Kindertagesstätte „Am Wasserturm“ in Merkstein mit so freundlichen Zuhörern wie den Kindern zu tun, die seiner kurzen Geschichte von Frederik, der Maus, andächtig lauschten.

Abgesehen von der Bildergeschichte rund um den kleinen Nager, der im Hintergrund alles für seine Familie tut, hatte Gellinek noch den versprochenen Kasten Versöhnungsbier dabei. Den hatte er schon bei der hitzigen Sitzung des Bau- und Verkehrsausschusses Mitte Juli angekündigt, denn damals mussten sich Gellinek, aber auch Vertreter des Fachbereichs 4 der Stadtverwaltung viele unbequeme Fragen über Verzögerungen am Bau gefallen lassen.

„Wir haben alle viel geschwitzt“

Am Samstag wurden bei der Einweihung der städtischen Kindertageseinrichtung von Bürgermeister Christoph von den Driesch keine zornigen Worte gewählt. „Wir haben alle viel geschwitzt“, erinnerte er an die Zeit der baulichen Verzögerungen, die eine Eröffnung nicht wie geplant im August, sondern offiziell erst am 15. Oktober notwendig machten. „Das ist für Herzogenrather Verhältnisse nicht so glatt gelaufen, wie wir uns das vorgestellt hatten“, so der Verwaltungschef weiter, „aber im Ergebnis ist alles sehr schön geworden.“

Auch das zwischenzeitlich etwas hochgekochte Thema rund ums Parken schien an diesem offiziellen Eröffnungstag kein Problem zu sein. Nicht nur für die Bobby-Cars, die im Falle eines künftigen Elektroantriebs mitten im lichtdurchfluteten zentralen Raum der ganz neuen Kita eigene Stellplätze, teilweise mit Steckdosen, zur Verfügung haben, war genug Parkraum vorhanden.

Problemfelder abgearbeitet

Auch die vierrädrigen Mobile für Mitarbeiter, Eltern und Offizielle hatten genügend Parkraum zur Verfügung. Alle Problemfelder waren damit abgearbeitet und der Blick frei für eine tolle neue Einrichtung in Merkstein.

„Es ist die 22. im Stadtgebiet von Herzogenrath und der sechste Kindergarten in Merkstein“, wie der Vorsitzende des Jugendhilfeausschusses, Dr. Hans-Joachim Helbig anmerkte. Von den Driesch freute sich, dass mit der Einrichtung, die von Beginn an als ein wichtiger Baustein für die Betreuung von unter Dreijährigen geplant war, die Stadt Herzogenrath nun eine 41-prozentige Betreuungsquote anbieten kann. „Das liegt weit über den im Landesdurchschnitt geforderten 35 Prozent“, ergänzte er, „und wir bleiben an dieser Stelle nicht stehen, denn unser Ziel wird eine Betreuungsquote von 50 Prozent sein“.

Ohne das „Ausweichquartier“ im Streiffelder Hof, das nicht nur die Kinder, sondern auch das rührige Kita-Team um Leiterin Silvia Nogayski in der Zeit des noch nicht fertigen Neubaus aufnahm, wäre aber auch das nicht möglich gewesen. „Darum gilt unser Dank natürlich auch dem Team vom Streiffelder Hof“, sagte sie.

Und die Kinder, die zuvor noch das „Lied über mich“ angestimmt hatten, waren froh, in ihrem neuen „Zuhause“ angekommen zu sein.

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