Elektroauto-Ladestation jetzt auch in Würselen

Von: ehg
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Testauto für einen Monat: EWV-Geschäftsführer Manfred Schröder (r.) überreicht Bürgermeister Arno Nelles den Fahrzeugschlüssel. Heike Asten (l./EWV) und der städtische Klimaschutzmanager Torben Stasch (2.v.r.) freuen sich über die klimaschonende Initiative. Foto: Wolfgang Sevenich

Würselen. Strom tanken – das ist aber sofort auch in Würselen möglich, bis zum Ende des Jahres sogar kostenlos. Möglich macht es der Energieversorger EWV, der hinter dem Rathaus an der Rathausstraße eine Ladesäule für Elektroautos in Betrieb genommen hat. „

Wir betreiben mittlerweile 15 ‚Tankestellen‘ in der Städteregion Aachen und im Kreis Düren“, erläuterte EWV-Geschäftsführer Manfred Schröder bei der Eröffnung.

Mit der EWV-Ladesäule wurde nun die Möglichkeit geschaffen, auch in Würselen wie in den übrigen Nordkreisstädten E-Autos aufzuladen. Der Bürgermeister: „E-Mobilität gehört nicht nur zu einer modernen Infrastruktur, sondern ist in Zeiten stetig steigender Spritpreise auch eine echte und kostengünstige Alternative.“ Gute Erfahrungen habe die Stadt bereits beim Einsatz von Elektro-Fahrrädern gemacht, die von den Mitarbeitern intensiv genutzt würden, sagte er.

Bürgermeister Nelles fuhr bei der Einweihung der Station als erster Kunde vor, und zwar in einem Elektro-Fiat 500, den er als Testfahrzeug für einen Monat zur Verfügung gestellt bekam. Dabei dachte er über weitere Ladestation im Stadtgebiet nach. Denn der Aufladevorgang dauert bis zu drei Stunden.

„Da der Strom der Ladesäule zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energien kommt, fährt der Nutzer CO2-frei“ gab der Klimaschutzbeauftragte der Stadt Würselen, Torben Stasch, zu bedenken. Zwar seien reine Elektroautos im Straßenverkehr heute noch die Ausnahme, doch würden sie in absehbarer Zukunft eine wichtige Rolle spielen, davon ist EWV-Geschäftsführer Manfred Schröder überzeugt. „Klimaschutz ist eine globale Aufgabe, der wir uns regional verantwortungsvoll stellen müssen“, betonte er. Dass Elektroroller und -fahrräder eine spannende Alternative zu Elektroautos sind, legte er dar. Deshalb unterstütze die EWV den Kauf eines Elektrofahrrades beziehungsweise -rollers mit jeweils 50 Euro für regiostrom-Kunden. Infos darüber erteilt Heike Asten, Telefon 20402/101572 (bis 13 Uhr) oder per Mail an heike.asten@ewv.de.

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