Eine internationale Visitenkarte der Stadt erstellen

Von: Elisa Zander
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Herzogenrath. Einen internationalen Internetauftritt – den wünscht sich die Herzogenrather FDP. „Wir stellen uns immer als europäische Stadt vor, dann sollten wir das auch sein“, sagte Fraktionsvorsitzender Björn Bock.

Die Vorstellung der Stadt auf Deutsch soll, so der im Wirtschaftsausschuss besprochene Antrag, in weitere Sprachen übersetzt werden: Englisch, Französisch, Niederländisch und Rumänisch. Zwei Optionen stellte die Verwaltung vor.

Möglichkeit eins sieht vor, für jede Sprache eine „Mikrosite“ anzulegen wird und der Wechsel zwischen den Sprachen erfolgt über die Sprachnavigation. Jede Seite des Internetauftritts wäre so in der jeweilig ausgewählten Sprache zu lesen. Dies würde eine Systemerweiterung voraussetzen, die mit rund 4800 Euro netto beziffert wird. Hinzu kämen Kosten für die inhaltlichen Übersetzungen.

Alternativ könnte ein entsprechender Menüpunkt mit Hinweis auf die diversen Sprachen auf der Startseite der Stadt erstellt werden. Darunter hat man die Möglichkeit, eine Sprache auszuwählen und gelangt so auf einen vorgefertigten Artikel mit wichtigen Informationen zur Stadt. Bei dieser Variante wäre lediglich ein Artikel des Online-Angebots übersetzt. Systemkosten fielen hierbei nicht an, lediglich die für Übersetzungen.

Wünschenswert, so der einstimmige Tenor, sei die weitergehende Variante. Doch die Haushaltslage lässt das nicht zu. Dennoch will man zumindest die Willkommensworte übersetzen, dazu nach Möglichkeit Kontaktdaten von Verwaltungsmitarbeitern stellen, die Anfragen auf Niederländisch, Französisch oder Englisch beantworten. Für Rumänisch will man einen E-Mail-Kontakt einrichten. Auch im „Blick auf internationale Firmen“, so Folker Moschel (Grüne) sei dies ein sinnvoller Schritt.

Bürgermeister Christoph von den Driesch räumte ein, dass es möglich sein müssen, „statische Texte auf dem kurzen Dienstweg zu übersetzen“, etwa mit Hilfe aus dem Partnerschaftskomitee auf ehrenamtlicher Basis. „Die Internetpräsenz in der kleinen Form ist machbar“, sagte er. Doch er hat „Zweifel, ob wir den Anspruch, dass internationale Firmen bei Telefonanfragen fließend Niederländisch oder Französisch mit den Mitarbeitern sprechen, halten können. Für Konversationen sehe ich die Fachkompetenz als nicht vorhanden. Für eine erste Kontaktaufnahme reicht es.“

Einstimmig entschied sich der Ausschuss dafür, Variante zwei zu verfolgen, mit dem Ziel, die Website der Stadt, „die internationale Visitenkarte“, wie Walther Mathieu (Grüne) sagte, gut darzustellen.

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