Eine Auszeichnung von der Ministerin

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Herzogenrath. „Wie wollen wir morgen leben?” Diese Frage war bundesweit in über 500 lokalen Bürgerforen im Zuge des vom Bundesfamilienministerium geförderten Programms „Aktiv im Alter” gestellt worden.

Über 27.000 Bürgerinnen und Bürger haben mit Vertretern ihrer Kommune und Projektträgern daran teilgenommen. Über 1400 Projektideen sind entstanden, mehr als 880 wurden in die Tat umgesetzt. Jetzt fand die Abschlussveranstaltung von „Aktiv im Alter” in Berlin statt.

Auch das Koordinationsbüro „Rund ums Alter” der Stadt Herzogenrath hat sich aktiv an dem Programm beteiligt, um eine Basis für eine aktive Bürgerschaft und eine zukunftsfähige Stadt zu schaffen. Flankierend zu „Aktiv im Alter” war die ZWAR Zentralstelle NRW unterstützend mit ihrem Beratungsprozess in Herzogenrath tätig. Zunächst wurde in vier lokalen Bürgerforen in den drei Stadtteilen die Frage geklärt „Wie wollen wir morgen leben?”

Ergebnisse schon in Handlungen umgesetzt

Die Ergebnisse dieser Foren sind in zwei konkreten Projekten bereits umgesetzt: dem „Hof-Café” in Merkstein, eröffnet im Oktober 2009, und dem Café „Op d´r Scheet” in Kohlscheid, eröffnet im März 2010. Diese offenen Treffs sind aufgrund von Anregungen aus der Bürgerschaft entstanden und erfreuen sich großer Resonanz. Die Eröffnung eines dritten Cafés ist geplant. Projektarbeit wird in Herzogenrath seit der Teilnahme an dem Programm groß geschrieben. Als Kooperationspartner im Projekt „EFaS”, Ehrenamt für Familien und Senioren, und auch im Netzwerk FESA, Fortbildung von Ehrenamtlichen in der Seniorenarbeit, wird die „Ehrenamtskultur” in Herzogenrath weiter ausgebaut und das bürgerschaftliche Engagement gebündelt. Das Förderprogramm „Aktiv im Alter” war damit eine wichtige Grundlage, die Seniorenarbeit in der Stadt weiter zu intensivieren und zu beleben.

Erfolgreich erprobt

Herzogenrath hat zum Gelingen des Programms mit beigetragen”, freut sich Bürgermeister Christoph von den Driesch. Und für dieses Engagement hat jetzt auch die Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Dr. Kristina Schröder, die Stadt mit einer Urkunde ausgezeichnet: „Aktiv im Alter” sei ein neuer Weg der Zusammenarbeit von Kommunen mit ihren Bürgerinnen und Bürgern, insbesondere der älteren Generation, der erfolgreich erprobt und genutzt worden sei.
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