Herzogenrath - Ein triumphaler Empfang für den neuen Bundeskönig

Ein triumphaler Empfang für den neuen Bundeskönig

Von: fs
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Großer Empfang: Brudermeister Hartmut Wedow, Bundesmeister Walter Formanns, Bundeskönig Herbert Horbach, Tochter Petra Horbach und Schirmherr Helmut Brandt (v.l.). Foto : Wolfgang Sevenich Foto: Wolfgang Sevenich

Herzogenrath. Großer Empfang für den Bundeskönig Herbert Horbach in Straß. Der hatte sich vor Monaten nach 15 Jahren aktiver Mitgliedschaft erstmalig die Königswürde der St. Martinus Schützenbruderschaft 1879 Kohlberg geholt. Dies war dann auch die Berechtigung, beim 66. Bundeskönigsschießen auf der Schützenwiese der St.-Sebastianus-Schützenbruderschaft Merkstein 1633 teilzunehmen.

Herbert Horbach, in seiner Bruderschaft sehr treffsicher, holte in seiner Bruderschaft stolze achtmal die Vereinsmeisterschaft, in Merkstein war er schließlich in der vierten Runde mit dem 37 Treffer erfolgreich und darf sich somit für ein Jahr Bundeskönig nennen. Für einen Bogenschützen ist es der höchste Titel, den man erringen kann.

Das war natürlich für die Bruderschaft ein gebührender Anlass, die Einführung des Bundeskönigs in einem ganz besonderen Rahmen zu begehen. Dazu hatte der Traditionsverein in die Turnhalle der örtlichen Grundschule Straß geladen.

Die Herzogenrather Kapelle Straß spielte die Abordnungen und den Bundeskönig „auf“ die besonders schön dekorierte Bühne. Befreundete Schützenbruderschaften und zahlreiche Gäste kamen so zahlreich, dass die toll geschmückte Halle schon fast zu klein wurde.

Brudermeister Hartmut Wedow hieß alle, unter ihnen Bürgermeister Christoph von den Driesch, seine Stellvertreterin Marie-Theres Sobczyk, den Bundesmeister des Landesverbandes Walter Formanns, den Schirmherrn des 66. Bundeskönigsschießen Helmut Brandt (CDU) und Bundesschülerprinz Kaan Knubben herzlich willkommen.

Unterstützt von der Tochter

Hartmut Wedow ist stolz darauf, wieder einen Bundeskönig in den eigenen Reihen zu haben. Zum sechsten Mal ging die Bundeskönigswürde, nach 1966 mit Arthur Braun – 2001 mit Frank Mraz, 2007 mit Alfred Nacken, 2014 mit Fritz Heitmann, 2015 mit Günther Hansen und 2016 mit Herbert Horbach – nach Straß. Unterstützt wurde Herbert Horbach beim großen Empfang von seiner Tochter Petra Horbach.

Schirmherr Helmut Brandt freute sich und nutzte die schöne Gelegenheit, einem alten Bekannten und Freund wie Herbert Horbach zu beglückwünschen. „Du bist jemand, der das Ehrenamt vorbildlich lebt, nicht nur hier in Deiner Schützenbruderschaft St. Martinus.“ Bürgermeister Christoph von den Driesch überbrachte die Grüße und Glückwünsche der Stadt, während die stellvertretende Bürgermeisterin Marie Theres Sobczyk die Laudatio auf den Bundeskönig hielt.

Als echter Strasser, oder wie er gerne selbst sagt, Ur-strösser, war und ist er stets eng verbunden mit seiner Heimatstadt. Mitgliedschaften in zahlreichen Vereinigungen wie zum Beispiel den ehemaligen Strasser Maijungen, dem Fußballverein SV Straß, dem Karnevals- und Invalidenverein oder einer großen Volkspartei sind Herbert Horbach bis heute wichtig.

Schülerprinz Kaan Knubben hatte noch eine Überraschung parat. Er sagte ein Gedicht, geschrieben von Philipp Lenemann, auf. Durch das Abendprogramm führte Robin Cappa, der Enkel von Herbert Horbach. Zur Unterhaltung hatte der Bundeskönig die Showtanzgruppe der KG Ritzerfelder Jonge, Dance Revolution Aachen, die Stadtgarde Herzogenrath, die 1. Große KG de Bockrijjer und das Duo Lederhosen Power aus Kerkrade eingeladen.

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