Ein neues Konzept für die „Alte Schule“

Von: ehg
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Seit Monaten müssen die Bardenberger Vereine auf ihr Domizil in der „Alten Schule“ verzichten: Jetzt informierten sie sich über den Stand der Bauarbeiten. Foto: Wolfgang Sevenich

Würselen. Da das Wetter mitgespielt habe, hätten die Arbeiten zügig vorangetrieben werden können. Nach der Entkernung bis auf die Grundmauern und die noch tragfähigen Teiles des Dachgeschosses sei der neue Dachstuhl mitsamt Dachfenstern, Dämmung, Dampfsperre und Lattung erstellt worden. Noch angebracht werden müssen die Gipskartonplatten und die Blitzschutzanlage. Diese Arbeiten sollen in Kürze ebenfalls erledigt werden.

Vereine informieren sich

Herzlich bedankte sich der Vorsitzende des Heimatvereins, Thomas Havers, bei der Stadt und den Firmen für die überaus zügige Abwicklung der Arbeiten. In der anschließenden Info-Veranstaltung im Bistro „B‘berg“ erläuterte von Hoegen auch dem größeren Kreis von Interessenten erst den derzeitigen Stand des Projektes „Alte Schule“. Dabei erklärte er, dass die ursprünglich für die Erneuerung des Dachgeschosses angesetzten Kosten von 350 000 Euro „deutlich“ unterschritten werden könnten. Eine exakte Aussage über die Höhe der Kosten könne aber erst gemacht werden, wenn die Arbeiten endgültig fertiggestellt seien. Welche Maßnahmen noch anfallen, um die Komplettnutzung des Gebäudes, wie von den Vereinen angestrebt, wieder erreichen zu können, skizzierte der Technische Beigeordnete. Dabei legte er die Nutzung des Gebäudes vor dessen Schließung zugrunde. Zum größten Teil handele es sich um Brandschutzmaßnahmen. Für alle dafür ausstehenden Arbeiten wurden die Kosten auf etwa 140 000 Euro geschätzt. Mit 92 000 Euro fallen Maßnahmen im Dachgeschoss an. Kann doch der zweite notwendige Fluchtweg bei der angenommenen Nutzung nur über eine entsprechend dimensionierte Außentreppe erreicht werden, die allein mit rund 45 000 Euro zu Buche schlägt. Die Planung mache aber – so von Hoegen – nur dann Sinn, wenn die künftige Nutzung definiert sei und daraus dann die notwendigen Maßnahmen im Detail beschrieben werden könnten.

Beschlossene Sache

In der Versammlung wurde schließlich beschlossen, gemeinsam ein neues Nutzungskonzept zu erarbeiten und der Stadt vorzulegen, damit diese die weiteren Planungen zu notwendigen Maßnahmen starten könne. Der Technische Beigeordnete informierte die Vereine dahingehend, dass die künftige Nutzung der „Alten Schule“ beantragt und genehmigt werden müsse. Die derzeitige Duldung der Vereine solle durch eine rechtlich abgesicherte Lösung ersetzt werden. Einvernehmen herrschte in der Versammlung, dass die künftige Nutzung von Erd- und Kellergeschoss nur über die zuständigen Ausschüsse der Stadt erarbeitet werden solle. Die Frage wurde gestellt, ob die voraussichtlich nicht benötigten, aber für den neuen Dachstuhl bereits genehmigten Mittel für die weiteren Maßnahmen in der „Alten Schule“ genutzt werden könnten? In dieser Angelegenheit solle Rücksprache mit dem Kämmerer gehalten werden, hieß es. In der nächsten Versammlung soll nunmehr die neue Nutzung der „Alten Schule“, basierend auf den Wünschen und Anforderungen der einzelnen Vereine, fixiert werden. Das dann zu erarbeitende Konzept soll der Stadt für die weiteren Planungen an die Hand gegeben werden.

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