Ein kunterbuntes Narrenspektakel

Von: ehg
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Prächtige Stimmung: Viel Spaß gab es bei der Karnevalssitzung der Stadt Würselen in Zusammenarbeit mit dem KWK und der Caritas. Foto: Wolfgang Sevenich

Würselen. Fest im düvelstädtischen Veranstaltungskalender etabliert hat sich die große barrierefreie Sitzung, die das Caritas-Behindertenwerk, die Stadt Würselen und das Komitee Würselener Karneval (KWK) nun schon zum achten Mal aufzogen.

An die 600 meist kostümierte Närrinnen und Narren mit und ohne Behinderung hatten den Weg in die Aula an der Klosterstraße gefunden, wo ihnen vier Stunden lang ein farbenprächtiges karnevalistisches Spektakel geboten wurde. Mit Bussen waren sie aus den fünf Orten angereist, wo das Behindertenwerk seine Werkstätten und Wohnheime unterhält: Alsdorf, Eschweiler, Weisweiler, Imgenbroich und Würselen.

Die Fäden auf der Bühne zog souverän und schlagfertig Ülle-Präsident Achim Mallmann, der seinen violetten Rock gegen einen schmucken gelb-grünen Schwalbenschwanz getauscht hatte. Genauso wie sein Vize Winfried Hahn, der im Hintergrund für einen glatten Ablauf der Veranstaltung Sorge trug. Vorzüglich organisiert hatte das närrische Treiben Lothar Mertens. Eigene Orden gab es auch in diesem Jahr. Mit ihnen bedankte sich das Caritas-Behindertenwerk bei den vielen Karnevalisten aus der Städteregion Aachen, die allesamt ehrenamtlich ihren Teil zum Gelingen der Veranstaltung beitrugen.

Mit ihnen dekoriert wurden aber auch Bürgermeister Arno Nelles, die Präsidentin des Komitees Würselener Karneval und der Geschäftsführer der Caritas GmbH, Michael Doersch, nachdem sie mit Ülle-Präsident Mallmann und seinem Elferrat aufmarschiert waren. Unter den Gästen weilten neben dem stellvertretenden Städteregionsrat Hans-Josef Hinsenbeck Eschweilers Bürgermeister Rudi Bertram und Alsdorfs Vize Heinrich Plum sowie Würselens Ex-Bürgermeister Werner Breuer, der Vorsitzende des Fördervereins des Caritas-Behindertenwerkes.

Unter der Leitung von Stephan Kriescher hatte die Musikgruppe „Rasselbande” aus dem Wohnheim in Eschweiler den Boden für das farbenfrohe ausgelassene närrische Treiben bereitet. Dann erlebte die Veranstaltung ein Novum: Zum ersten Mal präsentiert wurde ein Caritas-Dreigestirn mit Prinz Reinhard Hasenclever, Bauer Christof Stormanns und Jungfrau Martin Meinhold.

Facettenreiche Show

Das erste farbenfrohe Bild zauberte die Alsdorfer Prinzengarde unter dem Kommando von Olaf Ptak, begleitet vom Fanfarenzug unter Hans Peters, auf die Bühne. Stolz präsentierte sie ihr Herrscherpaar, Prinz Jürgen und Prinzessin Petra mit Prinzenführer Willi Wiedemann. Einen tänzerischen Farbtupfer setzte die Damengarde der KG Au Ülle mit einem tänzerisch vielfältigen musikalischen Medley. Unter ihrem Präsidenten Patrick Nowicki zog die KG Narrengarde Dürwiß eine facettenreiche karnevalistische Show ab. Das närrische Fußvolk im Saal überschlug sich vor Begeisterung. Ein weiteres Mal waren Behinderte aus dem Wohnheim in Eschweiler zur Stelle. Unter der Leitung von Freia Granzin stellte die Tanzgruppe „Funny Dancers” ihre Qualitäten unter Beweis. Christian Breuer von der Werkstatt in Imgenbroich, der den Vorentscheid bei „Caritas sucht den Superstar” gewonnen hatte, grüßte in froher Erwartung der Endausscheidung im Juni auf dem Sommerfest mit einem karnevalistischen Gassenhauer der „Bläck Fööss”.

Da durfte das düvelstädtische Prinzenpaar, Karl-Erich I. und Beate I., nicht fehlen. Unter den flotten Klängen des Bundestambourkorps „Alte Kameraden” machten es, begleitet von der Prinzengarde mit Mariechen Melanie Kreutzer, seine Aufwartung. Jubel, Trubel, Heiterkeit waren angesagt. Präsident Mallmann hatte noch ein paar Knüller in der Hinterhand. Eine atemberaubende Show bot die Tanzgruppe Roten Funken Artillerie aus Eschweiler mit ihren reizenden Tänzerinnen und Tänzern, eine Augenweide der Extraklasse.

Das Highlight der Veranstaltung war der nicht mehr enden wollende Aufmarsch der Stadtgarde „Oecher Penn” unter ihrem Kommandanten Jürgen Brammertz, der ein erstes Alaaf auf die langjährige Freundschaft mit den Au Ülle ausbrachte. Er fühlte sich mit seinen Mannen zu Gast bei Freunden. Mit von der Partie war das schmucke Marketenderpaar Nadine Stärk und Frank Rademacher. Die Rekruten luden ihrerseits zu einer fröhlichen Rheinreise ein, zum Mitsingen und Schunkeln. Es wogte hin und her auf der Bühne und im Saal.

Am Ende bedankte sich Geschäftsführer Michael Doersch bei allen Mitstreitern und dienstbaren Geistern aus den Caritas-Wohnwelten für ihren Einsatz bei dieser großartigen Veranstaltung.
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