Ein Kulturprogramm mit vielen Knüllern

Von: Anja Klingbeil
Letzte Aktualisierung:
kulturprogramm_bu
Wolfgang Schmitz, Marianne Stenzel und Ernst Stirnberg (v.l.) vom Verein Burg Rode präsentieren das neue Halbjahresprogramm für das historische Gemäuer.

Alsdorf. Die Kulturgemeinde Alsdorf setzt mit ihrem Programm für die kommende Spielzeit auf Altbewährtes: Theater, Musical und Prominenten-Stücke erwarten die Besucher in der Spielzeit 2009/2010. Neun Theaterstücke stehen jeweils montags und dienstags auf dem Spielplan. 85 Euro (ermäßigt 45 Euro) kostet ein Ticket für die gesamte Spielzeit. Und diese sind heiß begehrt. Schon 1100 Abonnenten haben ihr Vorkaufsrecht auf ihre Dauerkarte wieder genutzt.

Am heutigen Samstag ab 10 Uhr startet in der Stadthalle der offizielle Verkauf für die Abo karten. 2000 Plätze sind zu vergeben, damit bleiben dann natürlich noch Einzelkarten für die jeweiligen Veranstaltungen übrig. „Wenn wir 1200 Abonnenten haben, dann erreichen wir Kostendeckung”, sagt Stadthallen-Chef Alfred Sonders, der gleichzeitig auch Geschäftsführer der Kulturgemeinde ist.

Die Saison startet am Montag, 21. September, mit Carlo Goldonis Komödie „Der Diener zweier Herren in einer Inszenierung des Aachener Grenzlandtheaters. Ein prominentes Gastspiel gibt es am Montag, 26. Oktober. In der Komödie „Frühstück bei Kellermanns” spielen Heidi Mahler, Tochter von Heidi Kabel, und Michael Koch.

Das Publikum kann sich auf amüsante Szenen einer Ehe freuen. Die Geschichte des „Kleinen Horrorladens”, 1960 von Regisseur Roger Cormann verfilmt, avancierte schnell zum Kultfilm. Aus der Parabel über Liebe, Gier, Verzweiflung und Botanik wurde Anfang der 80er Jahre zum erfolgreichen Musical. „Musicals sind immer eine feste Bank, die Zuschauer bringt.

Darauf kann die Kulturgemeinde bauen”, sagt der Vorsitzende Konrad Krämer. Nicht mehr wegzudenken aus dem Spielplan, ist die russische Weihnachtsrevue „Ivushka”, die am Sonntag, 12. Dezember, wieder für märchenhafte Atmosphäre sorgen werden. Prominentester Stargast im Programm der Kulturgemeinde ist Tony Marshall. Er kommt in seiner ganz persönlichen Traumrolle als „Tevje” in Joseph Steins Musical „Anatevka” am Montag, 26. April, ab 20 Uhr in die Alsdorfer Stadthalle.

Ein breitgefächertes Kulturprogramm also, was auf die Beine gestellt wurde. „Das ehrenamtliche Engagement der Mitglieder der Kulturgemeinde macht eine Vielzahl von Aktivitäten möglich, die von der Stadthalle professionell begleitet werden”, sagt Bürgermeister Helmut Klein. Wenn es der städtische Haushalt zulässt, wird der jährliche Zuschuss für das Theater-ABO bei 2500 Euro liegen. „Trotzdem wollen wir natürlich ein Programm bieten, bei dem für jeden etwas dabei ist”, sagt Alfred Sonders.

Zudem bemüht sich die Kulturgemeinde weiter um die Förderung des Nachwuchses sowie der Kultur treibenden Vereine der Stadt. „Diese Förderung wollen wir unbedingt auch in der Zukunft weiter beibehalten, betont Konrad Krämer. Den Vereinen wird mit der Fortführung der Reihe „Caf-Konzerte weiterhin ein passendes Forum im Biergarten der Stadthalle geboten.

Wo das Angebot an Veranstaltungen immer weiter zunimmt, die Fülle von Tanzshows, Musicals und Comedy immer unübersichtlicher wird, will sie die Kulturgemeinde vor allen Dingen in Nischen positionieren. Dazu gehört das Aachener Heimattheater ebenso wie etwa Operetten oder Ballett-Veranstaltungen.
Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert