Ein „Esel” im Zug und viele „rote Pferde” unter Narren

Von: Sigi Malinowski
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„Lippi Meissners Hühner” waren ein Blickfang unter den 72 Einheiten im Baesweiler City-Zug am Tulpensonntag.

Baesweiler. Wie ideenreich die Narren in Linkens-Town Baesweiler sind, war ganz offensichtlich. Den zu erwartenden Regenwellen stellten sich die Jecken mit dem Gartenmobiliar in den Weg. Da wurde der Sonnenschirm einfach zum übergroßen Regenschutz umfunktioniert.

Eigentlich umsonst, denn weitgehend blieb es trocken. Äußerlich. Baesweilers Feuerwehr hatte sich für ein neues Bewässerungssystem entschieden. Die Gärtnertruppe goss sich überwiegend selbst. Der Junggesellenverein machte dagegen in „Baumeister Bob”. Die Jungs überzeugten mit keckem Spruch: „Wir können. Jetzt schafft uns!”

Ganz am Ende des wuseligen Geschehens rumpelt der Strafesel der Ehrengarde heran. Ihn hat Kalle Kerschgens bestiegen. Was hat der verdiente Ehrengardist denn ausgefressen? Mit „Menn vom Maarplatz bin ich quitt, drum mach ich nun den Eselsritt”, prangte es unterm Bauch des hölzernen Tieres.

Tierisch liebte es SPD-Ratsfrau Elisabeth Meißner. Sie ließ „Lippies Hühner” auf die Straße. Mehr als 72 Einheiten fahren die große Schleife ab Mariastraße über Kapellenstraße, Rey- und Kirchplatz herum.

Gerade an den markanten Plätzen Baesweilers drehen sich die Menschen immer wieder um die eigene Achse und besingen das „Rote Pferd”. Ihr späteres Ziel ist der Schörjerball, bei dem Choreograph Pascal Krohn tolle Tänze aus dem Musical „König der Löwen” arrangiert hat.

Festkomitee-Vorsitzender Dieter Hummes ist trotz der ungemütlichen Wetterbedingungen immer noch zufrieden.

„Wir sind”, atmete der grün-weiße Ehrenoffizier durch, „ja noch mit einem blauen Auge davongekommen.”
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