Ein Donnerwetter namens „Roda Rock”

Von: Stefan Schaum
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Immer raus mit der Wut: Heftig
Immer raus mit der Wut: Heftiges Geschrei war bei den Bands beim „Roda Rock” keine Seltenheit. Foto: Stefan Schaum

Herzogenrath. Musikalisch betrachtet, war das ganze Festival ein einziges Donnerwetter. Denn die Bands gingen beim „Roda Rock” nicht gerade zimperlich ans Werk. Was das Wetter betraf, war ab dem späten Nachmittag auch viel Regen mit im Spiel.

Doch die Musikfans trotzten der miesen Witterung und genossen harte Klänge bis kurz vor Mitternacht.

Metal und Hardcore

Zwar hat das Festival noch den alten Namen „Roda Rock”, doch hat sich mit dem Ortswechsel vom Fuchsberg auf das ehemalige Freibadgelände Bergerstraße der Rock im Grunde verabschiedet. Was dort jetzt zum sechsten Mal geboten wurde, war vor allem etwas für Hardcore- und Metalfans. Durchweg derbe legten die Bands los und ließen es an wuchtigen E-Gitarren nicht fehlen.

Feste Szene im Blick

Zwar war die musikalische Vielfalt eher Mangelware, doch hatte das einen entscheidenden Vorteil. „Wenn man zu viele Genres bedient, ist das Publikum immer in Bewegung und verlässt das Gelände häufiger”, sagte Christian Beckers vom Amt für Schule, Sport und Kultur, der das mittlerweile recht beachtete Event erstmals für die Stadt betreute. „Hier haben wir eine feste Szene, die sich für alle Bands des Tages interessiert.” Der Bauhof hatte für die Logistik auf dem Gelände gesorgt - eine große Bühne, Sanitäranlagen und ein Catering -, die Firma TBM-Event betreute die Bands. Elf Gruppen standen ab dem frühen Mittag auf der Bühne und lieferten brachiale Songs ab. Bis der Headliner „His Statue Falls” um 23.30 Uhr den Deckel draufmachte. Viel Zeit blieb bis dahin, ausgiebig vor der Bühne zu tanzen, wobei Headbanging die bevorzugte Variante war. Der Publikumszuspruch: noch größer als im vergangenen Jahr.

Gut 550 Zuschauer waren es am Ende des großen „Roda Rock”-Donnerwetters.
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