Ein deutliches Zeichen gegen Rechts

Von: Lars Odenkirchen
Letzte Aktualisierung:
IGBCE Demo gegen rechts
Ein deutliches Zeichen gegen rechts gesetzt: Das haben die Teilnehmer des von der IGBCE organisierten Protestzuges durch Alsdorf am Samstag getan. Foto: Lars Odenkirchen

Alsdorf. Es kamen weniger Menschen als erwartet, doch laut genug waren sie trotzdem: Gewerkschaftler und engagierte Bürger zogen am Samstagmorgen durch Alsdorf, um im Rahmen des Familienfestes der Industriegewerkschaft Bergbau Chemie Energie (IGBCE) unter dem Motto «gegen rechte Gewalt - wir schauen nicht weg!» gegen rechtsextreme Übergriffe zu demonstrieren.

Für viel Aufsehen sorgte der Zug, der mit Trommeln, Pfeifen und Fahnen vom Annapark aus die Bahnhofsstraße entlang über den Übacher Weg bis hin zum Langhaus marschierte.

Am Denkmalplatz gesellte sich darüber hinaus ein Motorradkorso zu den Demonstranten, der von Garzweiler aus gestartet war. Auch wenn die Teilnehmerzahl hinter den Erwartungen zurück blieb, wertete der stellvertretende IGBCE Vorsitzende Ulrich Freese, der als Hauptredner bei der anschließenden Kundgebung auftrat, die Demonstration als klaren Erfolg: „Es geht nicht darum, wie viele hundert Teilnehmer wir auf die Straße bekommen, sondern darum, Aufmerksamkeit zu erregen, den Menschen bewusst zu machen, dass man Rechtsextremismus bekämpfen muss.”

Rechtsextreme, führte Freese aus, richteten sich nicht nur gegen Ausländer, sondern auch gegen Behinderte, Arbeitslose, Gewerkschaftler und allgemein jeden, der für Demokratie eintrete.
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