Eigengewächse lassen die Heide wackeln

Von: ehg
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Was für eine Show! Die Wilden Weiber Würselen hatten ein Heimspiel und waren ganz in ihrem Element. Foto: W. Sevenich

Würselen. Urwüchsigen Karneval servierte der „nicht existierende“ Dackelclub in der Traditionskneipe Salmanushof, die aus allen Nähten platzte. Karnevalistisch herausgeputzt hatten sie Vorsitzender Peter Sommer und seine fleißigen Helfer mit Wirtsehepaar Voss. Seinen Besuch stattete das Prinzenpaar Micha I. und Hildi I. samt Hofstaat und WKV-Prinzengarde mit Kommandant Michael Mallmann ab. Die Karnevalsseele kochte!

In souveräner Manier hatte Sitzungspräsident Roger Smeets das ausgelassene Spektakel eröffnet. In ihrer spritzigen Büttrede hatte es „Et Trüd“ vor allem mit den Männern. Nicht zuletzt las sie ihrer eigenen besseren Hälfte die Leviten. Ihr Debüt gaben „Die zwei WWW-Sprösslinge“ mit einer Parodie auf das Tanzmariechen. Auch „Et Helga“ gab in Reimform den Herren „Saures“. „Et Doris“ schwärmte gesanglich davon, einmal Funkenmariechen zu sein.

Im vergangenen Jahr wegen Krankheit ausgefallen, schimpfte „Dr Knotterbüll“ jetzt wieder Weise über „Gott und die Welt“. Zum ersten Mal machte mit „Black & White“ aus Baesweiler eine ortsfremde Truppe ihre Aufwartung. Eine super Show! Nachdem die „Wilden Weiber Würselen“ schon fester Bestandteil bei Veranstaltungen geworden sind, durften sie bei ihrem Heimspiel auf Drisch nicht fehlen.

Sie tanzten sich mit Udo-Jürgens-Titeln in die Herzen. Dann die „Drei van de Teut“: Bei ihren gesanglichen Anekdoten blieb kein Auge trocken. Nicht anders bei den „Dackeldancers“: Das Eigengewächs zog eine Show ab, dass die „Heide“ wackelte. Nachdem „De Wotzel“ ein Loblied auf seine Frau „gesungen“ hatte, kam die „Pensions- und Rentnerband“ zum Zuge. Unter den Augen von Dackelköning Andy Klieber wurde noch lange gefeiert. Wie Prinz Micha I. darf auch er mit seinen Untertanen zufrieden sein.

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