Ehrenamtskarte: Dankeschön für großen Einsatz

Von: rüt
Letzte Aktualisierung:
ehrenamtbu
Vorreiter: Rodas Bürgermeister Christoph von den Driesch und Dr. Markus Warnke vom Ministerium für Generationen, Familie, Frauen und Integration unterzeichnen die Vereinbarung. Beigeordnete Birgit Froese-Kindermann und Josef Poqué, Bereichsleiter Soziales, freuen sich darüber. Foto: Ilona Rütten-Sieben

Herzogenrath. Die Stadt Herzogenrath ist die erste Kommune sein in der Städteregion Aachen, die die Vereinbarung zur Einführung der Ehrenamtskarte Nordrhein-Westfalen unterzeichnet hat.

Bürgermeister Christoph von den Driesch und Dr. Markus Warnke vom Ministerium für Generationen, Familie, Frauen und Integration setzten ihre Unterschrift unter das wichtige Dokument. Etwa 40 Kommunen in NRW sind es laut Warnke bisher, die die landesweit gültige Karte als sichtbaren Ausdruck der öffentlichen Anerkennung und Würdigung des ehrenamtlichen und freiwilligen Engagements der Bürger eingeführt haben. Tendenz steigend.

Als Nachweis im Scheckkartenformat über mindestens fünf ehrenamtlich geleistete Stunden pro Woche oder 250 Stunden im Jahr soll die Ehrenamtskarte ihrem Träger einiges an Vergünstigungen bringen. Ab Januar 2010 wird es diese Auszeichnung in der Rodastadt geben. Die städtischen Angebote werden laut Christoph von den Driesch ähnlich gelagert sein, wie die, welche schon mit der Familienkarte gewährt werden - etwa vergüngstigter Eintritt in das Freibad Merkstein. Der Erste Bürger möchte vor allem private Freizeiteinrichtungen und Einzelhandel ansprechen und für Rabatte werben, die den Besitzern einer Ehrenamtskarte gewährt werden.

Details, auch darüber, welche weiteren Voraussetzungen für die Ehrenamtskarte erfüllt werden müssen, wird die Politik im kommenden Ausschuss für Bildung, Sport und Kultur ausarbeiten, der am 6. Oktober tagt. „Wir wissen, welche Herausforderung das Ehrenamt ist. Ohne dieses würde die Gesellschaft nicht in dieser Art funktionieren. Es ist eine wesentliche Säule unseres Stadtlebens”, erläutere von den Driesch, warum sich der Rat durch eine Grundsatzentscheidung für diese Vereinbarung mit dem Land entschieden hatte: „Die Ehrenamtskarte ist nicht für einen exklusiven Club gedacht, sondern soll möglichst vielen zugute kommen.”

Beigeordnete Birgit Froese-Kindermann legte Wert darauf, dass auch Menschen, die innerhalb freier Initiativen tätig sind, berücksichtigt werden. Warnke bezeichnete das Ehrenamt als „sozialen Kit der Gesellschaft”. Sein Wunsch: Die Ehrenamtskarte möge in vielen weiteren Städten in NRW etabliert werden. Für die Bürger sei sie eine besondere Wertschätzung, in Bonn beispielsweise hätten die Berechtigten diese Auszeichnung innerhalb einer offiziellen Veranstaltung und in würdigem Rahmen erhalten.

Es wird sich für die zukunftigen Karteninhaber später lohnen, einmal auf die Internetseite http://www.ehrensache.nrw.de zu schauen. Da wird nicht nur die Rodastadt ihre gestellten Vergünstigungen einstellen. Auch Angebote anderer Städte sind interessant, etwa vergünstigte Eintrittspreise in Museen oder zu Festivals.
Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert