Alsdorf - Ehemaliges Sportplatzgelände: Wohnen, wo einst Bälle rollten

Ehemaliges Sportplatzgelände: Wohnen, wo einst Bälle rollten

Von: rp
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Es kann los gehen: Nach dem ersten Spatenstich mit Björn Römkens, Spar-und Darlehnskasse Hoengen (4.v.r.) und Bürgermeister Alfred Sonders (4.v.l.), rollen demnächst die Bagger an.

Alsdorf. Wo einst die Fußballer den Bällen hinterher jagten, jagen jetzt die Grundstücksinteressenten den Grundstücken hinterher. Gemeint ist das ehemalige Sportplatzgelände der vor Jahren aufgelösten DJK Jugendsport Begau, das seit längerer Zeit brach liegt und jetzt der Bebauung zugeführt werden soll.

Beim ersten Spatenstich erfolgte der Anpfiff für die Erschließung von 21 neuen Baugrundstücken. Nach entsprechenden Vorbereitungen rechnet man in ein bis zwei Monaten mit dem Beginn des Häuserbaues. Eingeladen zum Spatenstich hatten die Spar- und Darlehnskasse Hoengen, Voba-Immobilien und der Erschließungsträger, die WGZ Immobilien und Treuhand aus Münster. Björn Römkens vom Vorstand des Bankinstitus freute sich über die große Teilnahme, und begrüßte Bürgermeister Alfred Sonders und seinen Stellvertreter Heinz Liska nebst einigen Stadtverordneten und Vertretern der Verwaltung mit Erstem Beigeordnetern Ralf Kahlen.

Römkens sprach von sehr großem Interesse der Bürger. Von den 21 Grundstücken für frei stehende Einfamilienhäuser in einer Größenordnung von 324 bis 471 Quadratmetern sei ein Grundstück bereits verkauft und fast alle anderen reserviert. Die Kaufpreise liegen zwischen 50.000 und 75.000 Euro. „Die ruhige und trotzdem verkehrsgünstige Lage zu den Autobahnen und der Euregiobahn macht das Wohnen an dieser Stelle einfach attraktiv, so dass die Vermarktung zügig abgeschlossen wird“, erläuterte Udo Grondowski vom Vorstand der Voba-Immobilien.

Auch die Infrastruktur ist ausgebaut. „Wir haben einerseits die Geschäfte im Bereich Mariadorfer Dreieck. Anderseits befinden sich auch Kindergarten und Grundschule in unmittelbarer Nähe zum Baugebiet“, sagte Hans Herings. Im übrigen sei die Nachfrage nach Immobilien, und hier wiederum besonders nach frei stehenden Häusern, dem derzeitigen Trend, sehr groß.

Alsdorf im Wachstum

Bürgermeister Sonders stellte fest, dass sich Alsdorf, entgegen dem allgemeinen Trend, im Wachstumsprozess befinde. In den Baugebieten wie beispielsweise in Alsdorf-Busch oder in Hoengen würden schon viele Baugrundstücke veräußert. Im Anna-Park liefe es auch sehr gut. „Hierdurch und durch die erfolgreiche Arbeit an unserer Infrastruktur verbessern wir unser Image sehr. Wir unterbreiten von Kultur- bis Freizeitmöglichen ein Angebot, wie kaum in einer anderen Stadt, was auch gerade junge Familien anzieht“, freute sich der Bürgermeister.

Die Begau sei eine der schönsten Wohnsiedlungen aus alten Bergarbeiterzeiten. Eine Auffrischung durch die geplante Wohnbebauung täte der Siedlung sehr gut. Daher sei es richtig, auf dem alten Sportplatzgelände etwas anderes zu machen.

Was die Bankenbeteiligung an solchen Vorhaben betrifft, würde gleiches Recht für alle gelten. „Wir fühlen uns bei der Spar- und Darlehnskasse Hoengen in guten Händen.“ Diesen Ball fing Björn Römkens gerne auf und dankte Sonders dafür, im Bauvorhaben Begau Berücksichtigung gefunden zu haben.

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