Alsdorf - Duo „Marshall und Alexander”: Ein Konzert mit Kuschelfaktor

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Duo „Marshall und Alexander”: Ein Konzert mit Kuschelfaktor

Von: Elisa Zander
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Besondere Ehre und große Nähe: Rita Gabriele Lade und ihr Mann Herbert aus Aachen hatten exklusive Bühnenplätze für das Konzert mit Marshall (links) und Alexander gewonnen. Foto: Elisa Zander

Alsdorf. Sie sind wieder unterwegs: Marc Marshall und Jay Alexander. Die Botschafter einer niveauvollen Pop-Musik - einerseits gepaart mit klassischen Elementen, andererseits mit rockigen Komponenten versehen - hatten bei ihrem Konzert in der Alsdorfer Stadthalle die Songs ihrer neuen CD „Freunde” parat.

Mit der hat sich das Duo auf neues Terrain begeben. Intime, persönliche Texte, teils von Marshall und Alexander selbst geschrieben, machen den Charme aus. Aufgenommen wurde das Album in Marc Marshalls Haus in Baden-Baden. Und um die heimische Atmosphäre auch visuell in die Konzertsäle zu übertragen, hatte das Duo die Bühne einfach in ein Wohnzimmer verwandelt.

Kerzenleuchter, Porträts der Sänger, ein Bücherregal, Zimmerpflanzen - selbst ein aufgemalter röhrender Hirsch prangte über der Tür. Natürlich durfte da auch ein gemütliches Sofa nicht fehlen. Auf dem nahmen an diesem Abend Rita Gabriele Lade und ihr Mann Herbert aus Aachen Platz. Sie hatten in einem Preisausschreiben die exklusiven Plätze gewonnen. Gemeinsam plauderten sie mit dem Duo über das Leben und die Liebe, tranken Sekt und aßen die von Marc Marshall bei einem Lieferservice bestellten Röstis mit Salat. Letztere teilten sie auch mit der siebenköpfigen Band, darunter Produzent, Saxophonist und Keyboarder Frank Lauber, die das Bühnen-Wohnzimmer in eine prächtige Konzertarena verwandelte.

Balladen und Rock

Der neue Sound des Duos, das seit zwölf Jahren besteht, überzeugte. Balladen sowie Pop- und Rocksongs blieben in einer wohltuenden Balance. In den durchdringenden Texten und Melodien sind Spuren von „Simon & Garfunkel” ebenso zu erkennen wie von der Band „The Eagles”. Es ging um Gefühlvolles wie bei „Mach mir dein Herz auf”, Nachdenkliches („Ein einfacher Plan”), Alltägliches wie einen Streit in der Partnerschaft - und um Träume. Sang das Duo schließlich „Ich will frei sein”, fiel es leicht, in eine Träumerei zu fallen.

Die neuen Kompositionen leben von ihren Interpreten. „Zwei völlig unterschiedliche Individualisten mit völlig unterschiedlichen Ansätzen und Stimmen”, beschreibt Marshall die Zusammenarbeit, die immer wieder zum Erfolg führt. Die Musiker und Songwriter sind vor allem Freunde. Ob der Titel des Albums auf diese Partnerschaft zurückzuführen ist, die Musiker der Band berücksichtigt wurden oder das Publikum, das in die Stadthalle strömte, damit gemeint ist, stand nach über zwei Stunden griffigen Programms zwar nicht fest. Sicher war jedoch, dass Marshall und Alexander in diesen Stunden viele Freunde gefunden haben. Selbst wenn sich das Publikum zu Beginn noch etwas verhalten zeigte, war spätestens nach drei Liedern das Eis gebrochen.

Natürlich durften frühere Hits nicht fehlen. Verpackt in ein Medley und als A-capella-Show dargeboten, waren sie ein angemessener Abschluss für eine gelungene Show. Und spätestens dabei konnte der ganze Saal zumindest mitsummen.
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