Duo der Eschweiler Musikschule begeistert bei Konzertreihe in Würselen

Von: ehg
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Pius am Mittwoch: Myriam Audin an der Violine und Adeline de Lange am Klavier überzeugten in Würselen. Foto: Wolfgang Sevenich

Würselen. In seiner September-Ausgabe bot „Pius am Mittwoch“ im Gemeindesaal unter dem Motto „Cantabile“ ein anspruchsvolles und unterhaltsames Konzert. Gestaltet wurde es von zwei beherzt aufspielenden jungen Musikerinnen der Region.

Die gebürtige Pariser Geigerin Myriam Audin und die aus Eschweiler stammende Pianistin Adeline de Lange bescherten den Besuchern einen wunderbaren Hochgenuss klassischer Kammermusik.

Dabei spannten sie den musikalischen Bogen vom Barock bis hin zu Werken zeitgenössischer Komponisten und unternahmen dabei einen Streifzug durchverschiedene europäische Lande. Die beiden Musikerinnen unterrichten ihre Fächer Violine und Klavier an der Musikschule in Eschweiler und sind seit drei Jahren alt Duo unterwegs.

Gleich zu Beginn stellten sie in „Pius am Mittwoch“ mit der Sonate in A-Dur von Georg Friedrich Händel ihre versierte Musikalität unter Beweis. Und machten dabei stimmungsvoll Appetit auf Mehr, das kontrastreich mit „Cantabile“ von Niccolo Paganini, dem größten Geigenvirtuosen seiner Zeit, „serviert“ wurde.

Sodann ließ die Pianistin in einem feinen Solo einen deutschen Komponisten, einen der bedeutendsten der Romantik, zu Wort“ kommen: Bei „Lieder ohne Worte“ von Felix Mendelssohn Bartholdy brillierte Myriam Audin am Piano.

Lebensfreude versprühte das Duo mit zwei Sätzen aus der Sonate A-Dur von Wolfgang Amadeus Mozart, dem einmaligen Repräsentanten der Wiener Klassik. Bei Jules Massenet begegneten die Zuhörer einem französischen Repräsentanten der Romantik. „Meditation“ aus der Oper „Thais“, ein einschmeichelnder „Ohrwurm“, riss die Konzertbesucher zu lang anhaltendem Beifall hin.

Einen Abstecher in die Vorklassik unternahmen die beiden Musikerinnen, als sie sich mit „Melodie“ von Christoph Willibald Gluck („Orpheus und Euridike“) nach der Pause auf weiterhin hohem Niveau zurück meldeten.

„Pius am Mittwoch“-Macher Hans-Günter Leuchter hatte nicht zu viel versprochen. Das facettenreiche Konzert hätte allerdings eine größere Resonanz verdient gehabt.

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