DRK-Mitarbeiter spendet zum 150. Mal Blut

Von: fs
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Bestens eingeübt: Zum 150. Mal spendete Bernhard Grendel den dringend gebrauchten „Lebenssaft“. Foto: Wolfgang Sevenich

Herzogenrath. Der DRK-Ortsverein Herzogenrath hat eine lange Tradition. Schon seit 1896 engagieren sich Menschen in Herzogenrath und den Stadtteilen Merkstein und Kohlscheid für das Deutsche Rote Kreuz. Derzeit zählt der Ortsverein 35 Mitglieder.

Davon gehören 20 zu den aktiven Helfern und 15 zu den Förderern. Sie engagieren sich vor allem im sozialen Bereich, im ehrenamtlichen Sanitätsdienst sowie in der humanitären Hilfe und im Katastrophenschutz.

In der langen Geschichte des DRK Ortsverein Herzogenrath gab es jetzt zum ersten Mal einen Blutspender, der zum 150. Mal „antrat“. Es ist der stellvertretende Vorsitzende und Bereitschaftsleiter Bernhard Grendel, der seit 47 Jahren die Geschicke des Roten Kreuzes in Herzogenrath gestaltet.

Menschen in Not helfen

„Bereits im Alter von 21 Jahren ging ich zwei Mal pro Jahr zur Blutspende“, berichtet Grendel. Jede Spende ist lobenswert. Denn mit jeder Spende äußert sich die Bereitschaft des Einzelnen, sich für andere Menschen in Not zu engagieren, betont er.

Unter allen Blutspendern nimmt die Blutspende eine besondere Stellung ein. Jeder Blutspender opfert Zeit, nimmt Mühe auf sich und gibt etwas sehr Persönliches, nämlich einen halben Liter seines „Lebenssaftes“. Allein deshalb kann jeder Blutspender auf sein Engagement stolz sein. Besonders stolz sind deshalb die Mitglieder des DRK Ortsverein Herzogenrath auf ihren Bernhard Grendel. Seit Jahrzehnten spendet er regelmäßig Blut. Er hat sich nicht von schlechtem Wetter abhalten lassen, nicht von möglichen Wartezeiten und medizinisch notwendigen Rückstellungen. Seine dauerhafte Bereitschaft, diese Mühen auf sich zu nehmen, hebt ihn aus der Allgemeinheit der Blutspender noch einmal heraus.

Grendel freut sich darüber, dass er diese hohe Zahl erreicht hat. Aber auch die Zahl der Neuspender ist ihm wichtig. Um sie wird besonders geworben, weil sie eine Investition für die zukünftige Versorgungssicherheit sind. Neue Spender schließen die Lücke, die durch das Ausscheiden aktiver Spender entsteht.

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