Würselen - DRK-Kindertagesstätte ist nun anerkannter „Bewegungskindergarten”

DRK-Kindertagesstätte ist nun anerkannter „Bewegungskindergarten”

Von: Elisa Zander
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Neues Logo: Vor der offizielle
Neues Logo: Vor der offiziellen Übergabe durften die Kinder schon mal einen Blick auf die Urkunde werfen, die mit dem neuen Logo demnächst die Kita schmücken wird. Foto: Elisa Zander

Würselen. Das richtige Schild für die Außenwand des Kindergartens ist noch nicht fertig. Wegen des neuen Logos verzögert sich das um einige Wochen. Aber die Urkunde, die hat Dr. Klaus Balster, stellvertretender Vorsitzender der Sportjugend NRW, im Gepäck und überreicht sie gerne Melanie Carduck, der Leiterin der integrativen DRK-Kindertagesstätte „Abenteuerland”.

Über eineinhalb Jahre hinweg haben sich hier die Erzieherinnen fortgebildet und so die Zertifizierung zum anerkannten Bewegungskindergarten erreicht. 242 Kindertagesstätten in NRW haben diese Zertifizierung bereits erhalten, in Würselen ist es die erste Kita. „Bewegung haben viele Kitas im Konzept”, weiß Heidi Schaar von der kommunalen Fachberatung der Kindertagesstätten der Stadt Würselen. „Doch das Zertifizierungsverfahren ist etwas Besonderes.”

Freude an Bewegung vermitteln und ermöglichen - mit diesem Ziel arbeiten die pädagogischen Fachkräfte, von dem derzeit 85 Kinder, darunter 24 Kinder mit Entwicklungsstörungen und Behinderungen, profitieren.

„Wir legen den Grundstein für ganz viele Sachen bei den Kindern”, sagt Melanie Carduck. „Und wenn wir das auch bei der Bewegung machen, dann geht das vielleicht auch, so wie die Sprache und die Motorik, in ihren späteren Alltag ein.”

Momentan zeichnet sich der Alltag durch ein hohes Maß an Betätigung aus, ob das Toben im Außengelände oder Bewegungsspiele in der Gruppe. Ebenfalls Großgeräten wie beispielsweise Barren und Schwebebalken kommen in der Turnstunde vermehrt zum Einsatz. Innerhalb der vergangenen Monate haben die Erzieherinnen und Therapeuten den gängigen Tagesablauf überarbeitet und weiter ausgebaut. Tipps und Anregungen gab es auch bei Besuchen in anderen Kindertagesstätten. „Und manchmal muss man sich darauf besinnen, dass man auch mit Tischen und Stühlen eine Höhle bauen kann und dafür nicht ein teures Spielgerät kaufen muss”, sagt Leiterin Melanie Carduck.

Um den kindlichen Bewegungsdrang zu fördern, ist die Kita an einem regen Austausch mit Sportvereinen interessiert. In der Wasserwacht des DRK haben sie einen guten Partner gefunden, der im Rahmen der Zertifizierungsfeier als kinderfreundlicher Verein ausgezeichnet wurde. Um das Schwimmangebot ausbauen zu können, benötigt die Wasserwacht allerings noch eines, wie DRK-Kreisgeschäftsführer Peter Timmermanns betont: mehr Hallenzeiten. Bürgermeister Arno Nelles versprach, die Möglichkeiten zu prüfen.
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