Alsdorf - Driemol Alaaf: Die drei Paten des Karnevalsbrunnens

Driemol Alaaf: Die drei Paten des Karnevalsbrunnens

Von: dag
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Der Karnevalsbrunnen vor der Stadthalle ist auch ihr Werk: Der Bundestagsabgeordnete Helmut Brandt (damals Bürgermeister), der ehemalige Landtagsabgeordnete Hans Vorpeil und der damalige Stadtdirektor und Vorsitzende des Komitees Alsdorfer Karneval, Klas Pohlmann, (v.l.) erhielten aus der Hand von Präsident Klaus Mingers den Ehren-Orden des Foto: Dagmar Meyer

Alsdorf. Der Karnevalsbrunnen vor der Alsdorfer Stadtvater hatte einen Vater: den im vergangenen Jahr verstorbenen Gründer der Prinzengarde, Toni Baumanns. Die drei Männer, die mit ihrer Unterstützung für das Projekt Pate standen, wurden jetzt für ihre besonderen Verdienste um den Karneval in der ehemaligen Bergbaustadt geehrt.

Der Bundestagsabgeordnete und damalige Bürgermeister Helmut Brandt, der frühere Landtagsabgeordnete Hans Vorpeil und der ehemalige Stadtdirektor Klaus Pohlmann erhielten am Dienstagabend den Ehren-Orden des Festkomitees Alsdorfer Karneval. Überreicht wurde die Auszeichnung von Festkomitee-Präsident Klaus Mingers bei der Eröffnung der Hofburg der Narren.

„Stadthalle, Alaaf!”, skandierte die jecke Meute. Zu Pauken- und Fanfarenklängen der Prinzengarde zog das Stadtprinzenpaar Jürgen V. und Gisela (Schlösser) in die gute Stube der Stadt ein. Bis Aschermittwoch soll sie oft Quartier- und Appelladresse der Karnevalisten sein.

Gefeiert wurde die Eröffnung der „Hofburg”, zu der Foga-Geschäftsführer Alfred Sonders willkommen hieß, in lockerer Runde. Mit den Worten, „wir freuen uns sehr, dass ihr euch für uns als Hofburg entschieden habt”, empfing der Hausherr die närrische Streitmacht.

Schon in den ersten Tagen ihrer Regentschaft hätten Prinz und Prinzessin bereits gezeigt, dass sie Leute aus dem Volk seien und echten Karneval feiern könnten. „Zu euch brauche ich nicht mehr sagen: Nehmt dieses Haus an. Ihr wohnt ja schon fast hier.”

Sonders übergab Ihrer Majestät symbolisch den Hausschlüssel zur Stadthalle. Ihn hatte der Komitee-Ehrenpräsident, Bäckermeister Josef Zentis, aus Marzipan formen lassen. „Ich glaube, es wird eine schöne Zeit”, dankt Prinz Jürgen V.

Auch Festkomitee-Präsident Klaus Mingers dankte dafür, „dass wir hier so gut aufgenommen werden”. Und an Prinzenpaar, Hofstaat, Prinzengarde und Fanfarenzug gerichtet, meinte er mit einem Lächeln: „Fühlt euch zu Hause, das heißt aber auch, pflegt es. Also reißt es bitte nicht ab.”
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