Dreigestirn beim Prinzenempfang im Europäischen Parlament

Von: Nina Krüsmann
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Zu Gast in Brüssel: Die Europaabgeordnete Sabine Verheyen begrüßt das Würselener Dreigestirn Prinz Harald I. (Matthäus), Bauer Achim (Mallmann) und Jungfrau Gregoria (Gregor Kreutz). Foto: Nina Krüsmann

Brüssel/Würselen. Prinz Harald I. (Matthäus) vergisst diese Ausfahrt in seiner Regentschaft sicherlich nie: Wer kann schon ein echtes Lauch-Zepter sein Eigen nennen? Noch am frühen Morgen war die Aufregung groß, denn die Würselener Tollität hatte auf dem Weg nach Brüssel sein Zepter vergessen. Der Ersatz war schnell zur Hand.

Gemeinsam mit Bauer Achim (Mallmann) und Jungfrau Gregoria (Gregor Kreutz) sowie einer knapp 20-köpfigen Delegation der Karnevalsgesellschaft „Au Ülle“ ging es auf Einladung der CDU-Europaabgeordneten Sabine Verheyen ins Europäische Parlament. Rund 200 Jecke aus Aachen, Würselen, Erkelenz, Elsdorf und Bedburg trafen sich hier zum närrischen Stelldichein.

Beim vierten Prinzenempfang dieser Art treffen Karneval und Politik zusammen. Schnell stellten die Karnevalisten fest, dass es bei ihnen und im politischen Tagesgeschäft viel ums Repräsentieren geht. Parallelen sind also durchaus gegeben.

„Unsere Beziehungen zur Europapolitik sind schon allein durch unseren Senator und EU-Parlamentspräsidenten Martin Schulz super und wir freuen uns, nun zum ersten Mal hier im EU-Parlament zu sein, wo er der Chef ist“, sagte Bauer Achim, der zugleich Ülle-Präsident ist.

Und damit der Narrenherrscher nicht ganz ohne Zeichen seiner Macht dasteht, überreichte Verheyen ihm kurzerhand ein Zepter aus einer Lauchstange. Damit hatte das Dreigestirn das Publikum auf seiner Seite. Die anwesenden Europaparlamentarier, darunter Italiener und Spanier, amüsierten sich und lernten das rheinische Brauchtum von seiner schönsten Seite kennen. Nicht nur die Würselener, auch der Aachener Karnevalsprinz Bernd I. und die Stadtwache die Öcher Börjerwehr begeisterten mit ihren Programmen und mischten mit viel Musik und Tanz den Brüsseler Alltag ordentlich auf.

Als Dankeschön verteilte Verheyen, die in der Öcher Börjerwehr aktiv ist, an die Akteure ein Stück Aachener Heimat in Form eines Printenordens. Für gute Stimmung unter den Zuschauern sorgten außerdem typische Aachener Spezialitäten.

Nach vielen spannenden Einblicken in die europäische Politik, regem Austausch unter den Tollitäten und Dreigestirnen sowie zwei Stunden rheinischen Frohsinns machten sich die Jecken dann wieder auf den Weg in die Heimat – das Lauch-Zepter natürlich im Gepäck.

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