Dreifachturnhalle wird umfassend energetisch saniert

Von: Karl Stüber
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Sport auf neuem Boden: In der Mehrfachturnhalle der Alsdorfer Gesamtschule wird derzeit intensiv gearbeitet. Foto: Karl Stüber

Alsdorf. Wer sparen will, muss erst einmal kräftig investieren. Das gilt besonders beim Senken von Energiekosten, so auch für die Stadt Alsdorf bei der Sanierung der Sporthalle der Gustav-Heinemann-Gesamtschule Am Klött.

Energiefresser gilt es durch Technik zu ersetzen. Dort hat sich die Dreifachturnhalle für die Sommerferien in eine Großbaustelle verwandelt – und noch ein wenig länger, genauer bis zum 8. September. Knapp 1,4 Millionen Euro werden investiert.

Die energetische Sanierung soll nicht nur langfristig den Schulträger bei den Betriebskosten entlasten, sondern auch den Schülern, Lehrern und den die Anlage nutzenden Vereinen und Initiativen zugute kommen. „Das ist die auf Grund ihrer Größe und Lage am intensivsten genutzte Halle. Hier finden nicht nur Sportturniere, sondern auch Großveranstaltungen mit mehreren hundert Besuchern statt“, drängt die Stadt laut Sonders entsprechend auf schnelle Umsetzung der energetischen Sanierung.

„Zuletzt ließ der Boden zu wünschen übrig“, sagt Bürgermeister Alfred Sonders (SPD) beim Ortstermin. Er spricht von Dellen im Belag. Der Ersatz, ein „Sandwichboden“ mit Fußbodenheizung, kostet 225.000 Euro. Ausgetauscht werden die Warmwasserversorgung und die Trinkwasserinstallation, was mit rund 350.000 Euro zu Buche schlägt. Die Heizungsanlage im Umkleidebereich „verschlingt“ etwa 280.000 Euro. Erneuert werden zudem die Lüftungsanlage in der Turnhalle (mit Wärmerückgewinnung), die elektronischen Anlagen sowie die Mess- und Regeltechnik.

In einem Zuge werden Toiletten und Duschen auf den neuesten Stand gebracht. Auch die Beleuchtung im „gelben Trakt“ der Gesamtschule ist Bestandteil der Maßnahmen, die im Rahmen des Kommunikationsinvestitionsgesetzes des Landes zu 90 Prozent gefördert werden. Die Alsdorfer GSG, Grund- & Stadtentwicklung GmbH, der das Management der öffentlichen Gebäude obliegt, würde sehr gute Arbeit leisten, betont der Bürgermeister.

Schon in den vergangenen sechs Jahren hat sich nach Angaben der Stadt in der Gesamtschule viel getan. Zug um Zug sind im Rahmen der brandschutztechnischen Sanierung der einzelnen Trakte rund 4,1 Millionen Euro investiert worden. Weitere Posten sind die Mensaküche mit 70.000 Euro und die naturwissenschaftlichen Klassen mit 209.000 Euro.

Sonders sieht dies auch als Anerkennung für die Gesamtschule als die größte Bildungseinrichtung in Alsdorf. „Das ist eine sehr wichtige Schule, an der alle Abschlüsse möglich sind.“ Bemerkenswert findet der SPD-Politiker, dass es der Schule gelingt, viele Schüler, die mit der Prognose Hauptschulabschluss gekommen sind, bis zum Abitur zu führen. Und im nächsten Jahr soll die Dreifachsporthalle zeitgemäßen Dämm- und Prallschutz erhalten.

Inklusive Neubau des Kultur- und Bildungszentrums (Kubiz), in das jetzt das städtische Gymnasium und die Realschule aus Ofden einziehen, hat die Stadt Alsdorf in den vergangenen Jahren rund 80 Millionen Euro investiert. „Sicherlich ist das Kubiz die größte Investition, aber wir haben die anderen Schulen nicht vergessen“, sagt Sonders. Dabei habe die Stadt jedes nur erdenkliche Förderprogramm von Bund und Land genutzt. „Das ist das, was eine Kommune kann und auch machen sollte.“ Die meisten Schulbaumaßnahmen seien bereits abgeschlossen, die restlichen sollen schnell folgen. „Wir haben eine Reihe von Neubaugebieten ausgewiesen. Nicht wenige ziehen zu uns nach Alsdorf. Da wollen wir als Familienstadt auch entsprechende Perspektiven bieten“, sagt Sonders.

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