Drei Stunden lang beste Unterhaltung in der Stadthalle

Von: Christoph Hahn
Letzte Aktualisierung:
12994806.jpg
Sorgten für den guten Ton: Die Mandolinen-Konzert-Gesellschaft Mariadorf und die kleinen Sänger des Städtischen Kinderchores unter Leitung von Günther Kerkhoffs. Foto: Christoph Hahn
12994810.jpg
Sorgten für den guten Ton: Die Mandolinen-Konzert-Gesellschaft Mariadorf und die kleinen Sänger des Städtischen Kinderchores unter Leitung von Günther Kerkhoffs. Foto: Christoph Hahn

Alsdorf. Eine volle Stadthalle bescherte den Organisatoren aus dem Alsdorfer Rathaus der Seniorennachmittag im Rahmen des Europafestes. Hunderte von Bürgerinnen und Bürgern genossen die Kaffeetafel im Saal und erfreuten sich an den Darbietungen Kulturschaffender aus der eigenen Stadt sowie aus dem diesjährigen Partnerland Ungarn und der franzözischen Partnerstadt Saint-Brieuc.

Moderiert von niemand Geringerem als Bürgermeister (und Ex-Hallenchef) Alfred Sonders, bot das rund dreistündige Programm ein Vergnügen ohne Trübungen. So gaben die kleinen Sänger des Städtischen Kinderchores unter Leitung von Günther Kerkhoffs ihr Bestes, um die aufmerksam zuhörenden Menschen an den langen Tischreihen mit ihrer guten Laune mitzureißen. Denn da waren nicht nur (Sprech-)Gesang und kindliche Musikalität im Spiel – die Lust an der Komödianterie war nicht zu übersehen, beim Chorleiter nicht und auch nicht bei den kleinen Akteuren.

Einem anderen Ensemble gab der Bürgermeister und Moderator ein dickes Kompliment mit auf den Weg: „Ihr seid immer da, wenn man Euch ruft.“ Gemeint waren Hans-Rainer Steinbusch und die Aktiven des Fanfarenzugs Schaufenberg, die mit großer Bandbreite im Repertoire von kölschen Melodien bis zu aktuellem Pop regelrecht die Halle rockten.

Als auf ihre Weise mitreißend musikalisch entpuppten sich zudem die vielfach preisgekrönten Mädchen des Karnevalistischen Tanzclubs (KTC), die gleich zwei Garden ins Rennen schickte: die Jüngeren der Steigergarde und die etwas Älteren (Alfred Sonders sprach von „Ü15“), die als Glück-Auf-Garde über die Bühne wirbelten. Nur Sonia Kosczelny, mit vielen Orden, Punkten und Medaillen bedachtes KTC-Juniorenmariechen, war gegenüber ihren Vereinskameradinnen (alle traten übrigens mit Kostümen in den ungarischen Nationalfarben Rot, Grün und Weiß auf) im Nachteil: Da die Musik-Einspielung mehrfach hängen blieb, konnte sie ihre Kunst nur andeutungsweise zeigen.

Ihre Kunst voll entfallen konnte hingegen eine Jazzband aus Saint-Brieuc und Heimatdichter Toni André, der seine literarischen Miniaturen auf Platt und auf Hochdeutsch vortrug.

Ein weiterer, wenn nicht gar der Höhepunkt des Seniorennachmittags stand auf dem Programm: Unterstützt von drei Instrumentalisten, sorgte die von dem SPD-Politiker und Gewerkschafter Detlef Loosz in Zusammenarbeit mit Gleichgesinnten aus Ungarn ins Land geholte Truppe „Zalagyöngye“ für einen folkloristischen Farbtupfer, der gerade im geselligen Rahmen des Seniorennachmittages Sinn und Charakter des Europafestes einmal mehr deutlich machte.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert