Drei gute Nachrichten für Alsdorf

Von: vm
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Kubiz: Das Land trägt Gros der Mehrkosten an der Kraftzentrale.

Alsdorf. Aufatmen bei der Stadt Alsdorf: Sie bleibt auf den höheren Ausgaben, die durch erst spät festgestellte statische Probleme im Langhaus des Kultur- und Bildungszentrums (Kubiz) entstanden sind, nicht sitzen.

Bürgermeister Alfred Sonders hat von Regierungspräsidentin Gisela Walsken im Plenarsaal der Bezirksregierung in Köln einen Bewilligungsbescheid über 3.085.245 Euro aus Landes- und Bundesmitteln im Rahmen der Förderrichtlinie Stadterneuerung 2008 erhalten. Damit erkennt das Land von den in der Kraftzentrale entstandenen Mehrkosten in Höhe von rund 4,8 Millionen Euro insgesamt 3.747.023 Euro als zuwendungsfähig an. Davon werden 80 Prozent gefördert.

Ebenfalls bewilligt wurde im Rahmen des Konzeptes Soziale Stadt Alsdorf das Projekt „Quartiers- und Treffplatz ANNA“. Für 110.000 Euro soll zwischen der Grundschule und dem Familienzentrum Anna auf der vorhandenen Grünfläche ein zentraler Treffpunkt für das Stadtquartier mit Spielangeboten entstehen. Dies wird ebenfalls mit 80 Prozent gefördert. Von der Gesamtzuwendung sind rund 300.000 Euro Ausgabemittel. Der Rest wird als Verpflichtungsermächtigung über drei Jahre bewilligt, die später ausgezahlt werden.

Und damit ist das Ende der Fahnenstange an guten Nachrichten noch nicht erreicht. Die Landesregierung hat am Freitag Details des Programms „Gute Schule 2020“ bekannt gegeben. Das Programm sieht vor, dass das Land den Kommunen in den kommenden vier Jahren insgesamt zwei Milliarden Euro für die Sanierung von Schulgebäuden zur Verfügung stellt. Und Alsdorf kann insgesamt bis zu 5,79 Millionen Euro beantragen, verteilt auf die vier Jahre der Programmlaufzeit also jeweils 1,44 Millionen Euro.

„Das sind ganz grandiose Entwicklungen“, sagt Bürgermeister Alfred Sonders. „Das wird uns an der einen oder anderen Stelle deutlich entlasten und gibt uns Spielraum für die nächsten Jahre.“ Mit einer Unterstützung in dieser Größenordnung habe er nicht gerechnet.

Auch Dr. Willi Linkens hat zwei Bewilligungsbescheide erhalten: für die Jahre 2017 bis 2019 insgesamt 429000 Euro im Rahmen der Sozialen Stadt Setterich für das Stadtteilbüro, -management und einige kleinere Städtebaumaßnahmen. Die Summe stellt 70 Prozent der anerkannten Kosten dar. Außerdem erhält Baesweiler im Rahmen des Förderprogramms Stadterneuerung 3.878.729 Euro über mehrere Jahre verteilt für die Fortsetzung der Maßnahmen im Stadtteil Baesweiler.

„Nach der Förderung des Bereichs Am Feuerwehrturm und des Volksparks erfolgt nun die Förderung für die Stärkung des Zentrums unter dem Aspekt City- und Geschäftsmanagement, Verfügungsfond und vor allem für die grundlegenden Sanierung und energetische Aufwertung des Hallenbades“, so der Bürgermeister.

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