Drei goldene Ordensjubiläen

Von: ehg
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Goldene Ordensprofeß: Den Sch
Goldene Ordensprofeß: Den Schwestern (v.l.) Ancilla, Ludgera und Martina gratulieren die Pfarrer Reuters und Martin Schultheis, die im März ihr goldenes Priesterjubiläum feierten. Foto: W.Sevenich

Würselen. 150 Jahre Ordensleben führten die Schwestern der Liebe vom kostbaren Blut der deutschen Gemeinschaft zu einem großen Fest in ihrem Haus an der Jahnstraße in Weiden zusammen.

Beschert wurde es ihnen von ihren drei Mitschwestern Ancilla Loew, Ludgera Brinckmann und Martina Gottwald, die vor fünf Jahrzehnten ihr Ordensgelübde abgelegt hatten. Glückwünsche zu ihrem goldenen Ordensjubiläum überbrachten ihnen auch zwei Schwestern vom Generalprovinzialat in den Niederlanden

Der Höhepunkt des Festtages war der 80-minütige Dankgottesdienst in der Kapelle von Haus Serafine. Ihn zelebrierte der Steyler Pater Heinz Becker aus Essen, der sich seit drei Jahrzehnten der Schwesterngemeinschaft verbunden fühlt, gemeinsam mit den Pfarrern Peter Reuters und Martin Schulz.

Im Gottesdienst zündete er für jede der drei Jubilarinnen eine Kerze mit Symbolen ihres Glaubens und ihrer Treue an. „Sie haben Ihr Leben vor 50 Jahren an den lebendigen Gott gebunden”, blickte er in seiner Predigt nicht zurück, sondern auf die Gegenwart und die Zukunft. Pater Heinz Becker bestärkte die versammelte Gemeinschaft der Christen in dem Glauben, „dass Gott alles zu unserem Besten lenkt”. Nach fünf Jahrzehnten erneuerten die drei Schwestern der Liebe vom kostbaren Blut ihr Gelübde. Zuvor stimmten sie das vom Lutherischen Theologen Dietrich Bonhoeffer kurz vor seinem gewaltsamen Tod im Konzentrationslager Flossenbürg verfasstes Lied „Von guten Mächten treu und still umgeben, behütet und getröstet wunderbar” an. Zum Schluss hallte die Kapelle vom „Großer Gott wir loben dich” wider.

Die drei Ordensschwestern strahlten mit den Pfarrern Peter Reuters und Martin Schultheis um die Wette, die vor kurzem erst ihr Goldenes feiern konnten.

Den musikalischen Part hatte Thorsten Krause an der Orgel übernommen. Stunden der fröhlichen Begegnung schlossen sich in der Klausur an. Neben den beiden niederländischen Schwestern sprachen der Regionalleiter der Seniorenhaus GmbH der Cellitinnen zur heiligen Maria, Matthias Wolf, die Leiterin des Seniorenhauses Serafine, Susanne Kuntz, mit Bewohnern und Mitarbeiterinnen und Barbara Wischnewski, die Leiterin Pflege und Soziales persönliche Glückwünsche aus. Herzlich begrüßt hatte sie Oberin Schwester Martina Magdalena Merkt.
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