Dr. Guido Rodheudt feiert 25-jähriges Priesterjubiläum

Von: nina
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Ideengeber: Auch die „Montagsgespräche“ hat Dr. Guido Rodheudt in Roda initiiert. Foto: Nina Krüsmann

Herzogenrath. Seit 25 Jahren ist Pfarrer Dr. Guido Rodheudt im Dienst des Herrn auf dem „Herzogenrather Weinberg“ tätig. Zu seinem Silberjubiläum bereitete ihm die Gemeinde im Pfarrheim von St. Marien ein großes Fest.

Die Chöre St. Marien, St. Gertrud und St. Antonius – unterstützt von Bläsern der Harmonie St. Cäcilia Afden unter der Leitung von Kantor Herbert Nell – hatten zunächst den Gottesdienst musikalisch bereichert. Nach dem Dankamt in der Kirche, das Primizprediger Pfarrer Jürgen Urth aus Stolberg-Büsbach zelebrierte, war „großer Bahnhof“ angesagt: Das kleine Pfarrheim platzte förmlich aus allen Nähten, so viele Gemeindemitglieder, Weggefährten, Freunde, Vereinsvertreter und Kollegen waren gekommen.

Auch Rodheudts Eltern sowie Bürgermeister Christoph von den Driesch und sein Heimatpfarrer Hermann Josef Kaiser aus St. Bonifatius in Aachen wohnten dem Empfang bei. „Die Zusammenarbeit mit Dr. Guido Rodheudt belebt die Stadt und in nächster Zeit wird sich im Bereich der Kindergärten und der katholischen Jugendarbeit noch einiges positiv bewegen“, sagte von den Driesch.

Es zeigte sich einmal mehr: Der Jubilar ist ein wahrer Seelsorger, „der die ihm Anvertrauten wirklich betreut“, wie Klaus Puhl, Vorsitzender des Pfarreirats, betonte. Margarete Jussen, stellvertretende Vorsitzende des Kirchenrates, zählte die Fakten auf: Rodheudt baute sein Abitur am Bischöflichen Pius Gymnasium Aachen, studierte in Bonn und Würzburg Theologie. Wiederholt begegnete er Papst Johannes Paul II.,1989 als Diakon sogar bei einer Privatmesse. Am 2. September 1989 erfolgte die Priesterweihe. Bis 1993 war Rodheudt in St. Katharina in Kohlscheid tätig, wurde danach Subsidiar in St. Antonius Niederbardenberg.

Puhl fand sehr persönliche Worte, um Rodheudts Werdegang nachzuzeichnen. Noch als Kaplan war Rodheudt von St. Katharina nach St. Antonius gewechselt. „Schnell spürte man eine gemeinsame katholische Wellenlänge“, betonte Puhl. Rodheudts Hauptaufgabe war damals noch seine Promotion, in seine Tätigkeit in der Gemeinde hat er sich schnell eingelebt. 2000 wurde er Pfarrer in St. Marien, seit 2002 ist er hauptamtlicher Pfarrer der Gemeinden St. Antonius, St. Gertrud und St. Marien. Er ist bekannt für sein traditionell geprägtes Wirken. Seinem Tatendrang entspringen viele Ideen wie die seit zehn Jahren stattfindenden Herzogenrather Montagsgespräche. Mit einem Kunstwerk der Kirche St. Marien, einem Gutschein für ein priesterliches Gewand bei Rodheudts bevorzugtem Laden in Rom sowie der 60-teiligen Bibliothek der Kirchenväter dankte seine Gemeinde ihm.

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